Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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Warum kündigen Verlage ihre Romane neuerdings immer als Kommentar zur Gegenwart an? Über eine Entwicklung, die den Verkauf ankurbelt, der Literatur aber schadet. Ein Gastbeitrag von Carolin Amlinger. Zuletzt veröffentlichte sie zusammen mit Oliver Nachtwey Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus.
„Der Zufall ist ein mieser Verräter: Lukas Bärfuss erzählt in seinem neuen Buch von einer Frau aus dem Arbeitermilieu der 1970er-Jahre. Ihm gelingt dabei viel mehr als bloße Kapitalismuskritik. Will man dem Roman eine größere These abgewinnen, dann lautet sie deshalb nicht einfach, dass man seiner Herkunft niemals entkommen kann. Eher macht Bärfuss mit bestechend schnörkelloser Erzählweise beobachtbar, dass die Frage, wie stark ein Leben auf glückliche Zufälle angewiesen ist oder wie einfach es durch unglückliche Zufälle aus der Bahn geworfen werden kann, stark von äußeren Faktoren abhängt“:
- Lukas Bärfuss: Die krume Brot (Rowohlt)
„Mit der Würde einer Königin: Der ehemalige Verleger Reinhold Neven-Dumont, der einige Jahre seiner Kindheit am Starnberger See verbrachte, widmet ein bemerkenswertes Porträt einer starken Frau: seiner Großmutter“:
- Reinhold Neven-Dumont: Alexandra Minderop (Dittrich-Verlag)
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