Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
„Stand er tatsächlich in einer Reihe mit Adenauer?“: Kommunist, Staatsmann und aktenfressender Apparatschik: Ilko-Sascha Kowalczuk beschreibt den Aufstieg Walter Ulbrichts bis 1945 als biographisch getönte Institutionsgeschichte. „Ilko-Sascha Kowalczuks Ulbricht-Biographie ist nicht das erste, aber das bei weitem gründlichste und in mancher Hinsicht auch erstaunlichste Porträt des Mannes, der sich vor 1933 bis in die Parteiführung der KPD hocharbeitete und dort auch im Moskauer und Pariser Exil behauptete, um nach 1945 für ein Vierteljahrhundert die kommunistische Herrschaft in Ostdeutschland zu verkörpern.“
- Ilko-Sascha Kowalczuk, Walter Ulbricht. Der deutsche Kommunist. (1893–1945). (C. H. Beck Verlag)
„Ein paar Stunden Kulturkampf sind dann auch genug“: Unkontrollierte Zuckungen: Anton Jäger fragt, warum die andauernde Mobilisierung politischer Kräfte keine langfristigen Folgen zeitigt. „Der Titel fordert dazu auf, sich dem neuen Phänomen mit vollem Ernst zu widmen. Umso ernüchternder ist, dass der Autor die Chance nicht genutzt hat, den Implikationen seines Gedankens ausdauernder nachzugehen. Immerhin handelt es sich um einen Text, von dem Teile und Varianten bereits seit Anfang 2022 in englischsprachigen und deutschen Zeitschriften zirkulieren. Das Buch hätte es erlaubt, umfassender zu fragen, wohin jene ‚Repolitisierung bei fortdauernder Deinstitutionalisierung‘ führen mag – und welche Lösungen sich auftun könnten.“
- Anton Jäger, Hyperpolitik. Extreme Politisierung ohne politische Folgen. (aus dem Englischen von Daniela Janser, Thomas Zimmermann und Heinrich Geiselberger; Suhrkamp Verlag)
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