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Der Crime Cologne Award geht an Stephan Schmidt

Am 22. September wurde der Crime Cologne Award im Rahmen der festlichen Eröffnungsgala des Festivals verliehen. Moderiert wurde der Abend von Mona Ameziane. Im Ludwig im Museum wurde Stephan Schmidt mit Die Spiele (DuMont) ausgezeichnet.

Stephan Schmidt (c) Niklas Berg

Die Jury begründet ihre Wahl folgendermaßen: Schmidt nimmt uns mit in die ganz große Welt der Politik und Diplomatie. Hintergrund Shanghai, die zukünftigen Sommerspiele. Im Roman geht es um diplomatische Ränkespiele, journalistischer Konkurrenzkampf, und der über allen wachende chinesische Überwachungsstaat.

Darin verwoben, verstrickt sind Menschen, ob Chinesen im Fadenkreuz des Systems, karrieregeile wie idealistische Journalisten oder Diplomaten, mit allen ihren Träumen, Begehrlichkeiten, knallharten Interessen. Aber Stefan Schmidt macht sie alle in ihren Schwächen nahbar. Hinter der großen Politik stehen immer Menschen. Ein spannendes, schnörkellos geschriebenes und sehr informatives Buch.

Die Jury besteht aus dem Buchhändler Mike Altwicker (Vorsitz), der Autorin Judith Merchant, der Journalistin Birgitt Schippers und der Literaturkritikerin Margarete von Schwarzkopf.

Mit dem Preis zeichnen die Veranstalter des Crime Cologne Festivals jährlich den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres aus. Ziel des Preises ist es, dem deutschsprachigen Kriminalroman eine Bühne zu bereiten.

Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert, die der Preisträger gestern erhielt. Alle Shortlist-Nominierten erhalten den Ehrenpreis Die silberne Lupe.

 

 

 

 

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