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Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen im Freitag und in der ZEIT

Welche Bücher werden in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Der Freitag“ und Die Zeit besprochen?

Der „Freitag“ Ausgabe 16:

Diese Traurigkeit hat kein Alter und kein Geschlecht

Unsere Kolumistin hat den Schriftsteller Ulf Erdmann Ziegler für sich entdeckt. Sein neuer großartiger Roman „Es gibt kein Zurück“ hat einen Held, der die Wendezeit als junger Politikjournalist erlebt

von Katharina Schmitz

Leben im Telegrafenzeitalter

Die französische Nietzsche-Expertin Barbara Stiegler interpretiert die Gedanken des umstrittenen Philosophen auf neue Weise und gelangt zu verblüffenden Erkenntnissen

von Nora Eckert

Was uns beschäftigt: Zehn Fakten von unseren Hausautor:innen

Sie haben auch ein (Schreib-)Leben jenseits des Freitag und neue eigene Bücher. Was beschäftigt unsere Autor:innen? Die 80er Jahre, Trumps Psyche oder der ambivalente Umgang mit dem Osten. Osterempfehlungen der Redaktion finden Sie hier

von Elsa Koester, Pepe Egger u.a.

Krimi-Spezial

Fürchte deinen Nächsten wie dich

Der 1967 erschienene Politthriller „Stimmenfang“ des großen Ross Thomas wurde neu übersetzt. Seine Geschichte über Wahlkampfmanipulationen in Afrika ist gealtert wie ein exquisiter Wein

von Hans Hütt

Genau hier an der Tankstelle

Rachel Kushners „See der Schöpfung“ ist nicht nur schlau, rasant, sondern auch sensationell komisch

von Jana Volkmann

Irre Verkettungen nach einem Attentat

In einem rasanten Thriller hält Jérôme Leroy Frankreich den Spiegel vor

von Florian Schmid

Rechte Emotionsbewirtschaftung

Neue Romane von Ingar Johnsrud und Trude Teige verknüpfen Hochspannung mit aktuell brisanten Themen

von Markus Steinmayr

Bei brütender Sommerhitze

Eine missglückte Farbbeutelaktion mündet in einen Mordfall. Mit „Broilerkomplott“ legt Anna Mai ein humorvolles wie rasantes Krimidebüt vor

von Kirsten Reimers

„Rock und Punk schenkten Optimismus in dunklen Zeiten“

Joe Thomas hat mit „White Riot“ den ersten Teil seiner Krimi-Trilogie über das England in der Thatcher-Ära veröffentlicht. Eine zentrale Rolle spielt die Musik

von Marcus Müntefering

Spuren aus dem Labor

Der Virologe Hendrik Streeck wechselt in die Politik und veröffentlicht zeitgleich dazu seinen ersten Thriller „Das Institut“. Hier rechnet er mit dem Wissenschaftsbetrieb ab

von Jörg Phil Friedrich

Mexikaner sind Sympathieträger

In „Diese Seite der Nacht“ von J. Todd Scott ermittelt Sheriff Cherry gegen Feinde von innen wie außen

von Florian Schmid

Die Zeit der Frauen

Claudia Piñeiros Buch „Die Zeit der Fliegen“ erzählt die schicksalhafte Geschichte von Inés nach ihrem Mord an einer Frau

von Malin Kraus

Der Endgegner ist und bleibt das Patriarchat

In „Coast Road“, dem Debüt von Alan Murrin, begegnen der Dichterin Colette Ehrfurcht und Hass

von Anna Raab

Ausgeklügelte Scharaden und Psychotricks

Kolumnist Joachim Feldmann empfiehlt Krimis und Thriller über modernes Gaslighting, Gegenspielerinnen mit Tiefgang und nicht zuletzt einen postapokalyptischen Mord

von Joachim Feldmann

Die ZEIT Ausgabe 16:

Ein einziges Herzklopfen

Feridun Zaimoglu reist zu seinem toten Vater VON RONALD DÜKER

Feridun Zaimoglu: Sohn ohne Vater. Roman; Kiepenheuer & Witsch, Köln 2025; 288 S., 24,– €, als E­Book 19,99 €

Vorsicht, Mann mit Motorrad

Ulf Erdmann Zieglers neuer Roman ist ein Kunstwerk VON CHRISTOPH SCHRÖDER

Ulf Erdmann Ziegler: Es gibt kein Zurück. Roman; Wallstein Verlag, Göttingen 2025; 216 Seiten, 22,– €, als E­Book 17,99 €

»Das ist Spermalotterie«

In der deutschen Erbengesellschaft braucht man das Glück,
die richtigen Eltern zu haben. Ein Gespräch mit der Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas über ihr Buch »Unverdiente Ungleichheit« und die Frage, wie man gerechter reich werden kann

Martyna Linartas: Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann. Rowohlt Verlag, Hamburg 2025; 320 S., 24,– €

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