Die Medienunternehmen Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 stellen monatlich die „Sachbücher des Monats“ zusammen. Dieses Mal dabei:
Lothar Müller: Die Feuerschrift. Giacomo Casanova und das Ende des alten Europa, Verlag Klaus Wagenbach, 270 Seiten, € 28,00
Thomas Nagel: Moralische Gefühle, moralische Wirklichkeit, moralischer Fortschritt. Übersetzt von Karin Wördemann, Suhrkamp Verlag, 111 Seiten, € 23,00
Alena Buyx: Leben & Sterben. Die grossen Fragen ethisch entscheiden, S. Fischer Verlag, 303 Seiten, € 24,00
Sören Urbansky / Martin Wagner: China und Russland. Kurze Geschichte einer langen Beziehung, Suhrkamp Verlag, 329 Seiten, € 26,00
Georg Seeßlen: Trump & Co. Der un/aufhaltsame Weg des Westens in die Antidemokratie, Verlag Bertz und Fischer, 240 Seiten, € 18,00
Markus Brauckmann: Die Erste Generation. Wie der Kampf für die Umwelt begann, Deutsche Verlags-Anstalt, 395 Seiten, € 25,00
Lambert Wiesing: Assoziationen. Das Erlebnis der Individualität, Suhrkamp Verlag (stw), 190 Seiten, € 22,00
Ralf Konersmann: Außenseiter. Ein Essay, S. Fischer Verlag, 156 Seiten, € 28,00
Oren Kessler: Palästina 1936. Der große Aufstand und die Wurzeln des Nahostkonflikts. Übersetzt von Norbert Juraschitz, Carl Hanser Verlag, 384 Seiten, € 28,00
Jörg Baberowski: Die letzte Fahrt des Zaren. Als das alte Russland unterging, C. H. Beck Verlag, 380 Seiten, € 28,00
Besondere Empfehlung des Monats Mai: Dr. Christoph Links (Verlagshistoriker und Publizist): Julia Borggräfe: Bürokratopia. Wie Verwaltung die Demokratie retten kann, Verlag Klaus Wagenbach, 144 Seiten, € 18,00
Wenn Parlamente am laufenden Band Gesetze beschließen ohne darauf zu achten, ob für deren Umsetzung auch das Personal in den Verwaltungen vorhanden ist, leidet die Demokratie. Und wenn Verwaltungen nicht an den Interessen der Bürger ausgerichtet sind, sondern vornehmlich auf die Einhaltung formaler Vorgaben achten, wächst der Unmut im Lande. Julia Borggräfe zeigt an praktischen Beispielen, wie beides anders funktionieren kann. Ein erhellendes, hoch aktuelles Buch, das auch der neuen Regierung dringend empfohlen sei. (Christoph Links)
Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Lukas Meyer-Blankenburg, Redaktion Das Wissen, SWR; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Universität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.