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Netzwerk der Literaturhäuser startet Petition zum Erhalt des Literaturhauses Leipzig

Bereits vor einigen Tagen machte das Literaturhaus Leipzig auf eine drohende Finanzierungslücke und damit auf die Gefährdung seines Fortbestehens aufmerksam. Jetzt hat das Netzwerk der Literaturhäuser e.V. eine öffentliche Petition gestartet, an der sich jede:r beteiligen kann.

Grund für die finanzielle Schieflage ist, dass die Rücklagen aus DDR-Stiftungsvermögen nahezu aufgebraucht sind während die Kosten weiter steigen. Rund 200.000 Euro pro Jahr werden benötigt – ohne eine dauerhafte Förderung der Stadt könnte das Literaturhaus ab 2027 schließen.

Auch die Stadt Leipzig erkennt die kulturelle Bedeutung an. Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke hält eine institutionelle Förderung laut Sachsen Fernsehen grundsätzlich eine mögliche Lösung, der politische Wille zum Erhalt des Literaturhauses sei vorhanden – doch angesichts knapper Kassen fehlen bislang konkrete Zusagen.

„Dass ausgerechnet die bedeutende, impulsgebende Buchmesse-, Universitäts- und Verlagsstadt Leipzig sich in diesem Ensemble nicht behaupten möchte, könnte fatale Folgen haben. Die Zukunft von Buch- und Lesekultur in unserer Alltagswelt, wird abhängig sein davon, was sie uns jetzt wert ist. Wir wünschen uns, dass Leipzig ein strahlendes, selbstbewusstes, identitätsstiftendes Literaturhaus in die Zukunft führt!“, heißt es im Aufruf des Netzwerks der Literaturhäuser.

Zur Petition geht es hier:

https://innn.it/zukunftliteraturhausleipzig
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