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Bilderbuch-Rabatz am Rhein

Die Verlage Peter Hammer, Kindermann und Moritz waren im Kölner Literaturhaus zu Gast, um über ihr Programm und neue Projekte zu informieren.

Jedes Jahr in einer anderen Stadt: Um Buchhändlerinnen und Buchhändler einen detaillierten Einblick in ihre Arbeit zu geben, laden die Kinderbuchverlage Peter Hammer, Kindermann und Moritz regelmäßig zu einem gemeinsamen Nachmittag – mit Gast. Diesmal war es Antje Damm, ausgezeichnet mit dem Sonderpreis Gesamtwerk Illustration des Deutschen Jugendliteraturpreises 2025, die in Köln über ihre Bücher sprach.

„Rabatz im Kinderzimmer“ – unter diesem Motto hatten die Verlage am vergangenen Samstag Buchhändlerinnen und Buchhändler geladen. Dort stellten die Verlagsleiterin Anna Kindermann (Kindermann Verlag) sowie die Verlagsleiter Moritz Klein (Peter Hammer Verlag) und Markus Weber (Moritz Verlag) nicht nur ihre Häuser vor, sondern präsentierten jeweils ein brandneues Projekt aus dem kommenden Herbstprogramm, darunter eines von Jens Rassmus, Jugendliteraturpreisträger von 2025.

Einen Einblick in ihren Werdegang und die Arbeit in ihrem Atelier gab schließlich die Autorin und Illustratorin Antje Damm, die in der Nähe von Gießen lebt. Die Schlange beim Signieren ihres neuen Buches Agathe. Papas Schildkröte und ich war lang.

Im anschließenden Gespräch wurde mit den rund 30 Gästen, die unter anderem aus Aachen, Kerpen, Mühlheim an der Ruhr und dem Bergischen Land angereist waren, darüber nachgedacht, wie dem Sortiment bessere Vorabinformationen zu Bilderbüchern zugänglich gemacht werden könnten. „Ein rundum gelungener Nachmittag“, befand Kristina Geilhaupt von der Kölner Buchhandlung Bittner, die zudem den „Austausch mit Kolleg:innen in entspannter Runde“ hervorhob. Jochen Grieving von transfer. bücher und medien aus Dortmund meinte gar: „So wünsche ich mir Branchenveranstaltungen: Diskussion auf Augenhöhe, viel Information und Kollegen aus Verlag und Handel, die wirklich mit Begeisterung dabei sind.“ Seine Auszubildende Jule Finke merkte an: „Mit vielen tollen Eindrücken und noch mehr hilfreichen Infos für den Alltag in der Buchhandlung, bin ich beflügelt zurück nach Dortmund gefahren.“

Mit einem Abendessen im „Il Tartufo“ klang der Abend aus.

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