Der Österreichische Buchhandlungspreis feiert 2026 sein zehnjähriges Jubiläum. Erneut hat eine unabhängige Jury die besten Buchhandlungen Österreichs gekürt. Der Preis wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) gemeinsam vergeben.
Mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis werden jene sechs heimischen Buchhandlungen geehrt, die mit ihrem Konzept im stationären Handel überzeugen konnten.
Die Preisträger 2026 sind:
Buchcafé Melange (Wien)
Buchhandlung Plautz (Steiermark)
Cervantes & Co | Buch und Wein (Vorarlberg)
LESEWELT (Wien)
poetenblau DER BUCHLADEN (Oberösterreich)
Den Filialpreis erhält 2026 die Buchhandlung Frau Hofer in der Bücherstube Horn (Niederösterreich).
Die gesamten Jurybegründungen finden Sie hier.
Kunst- und Kulturminister Andreas Babler: „Eine Buchhandlung ist mehr als ein Ort, an dem man Bücher kauft. Sie ist eine Oase für Wissensdurstige, ein Spielplatz für den Geist, ein Ort, wo Gemeinschaft entsteht. Von der Lesung übers Café-Kränzchen, zur Bühne zum Probieren für junge Poeten, bis zum gemeinsamen Leseabenteuer für unsere Jüngsten – der Fantasie unserer österreichischen Buchhandlungen sind keine Grenzen gesetzt. Mit Kreativität und Liebe zur Literatur bieten unsere ausgezeichneten Buchhandlungen maßgeschneiderte Lektüre, ganz besondere Abendveranstaltungen, sowie Genuss für Körper und Geist. Ich gratuliere herzlichst.“
HVB-Präsident Benedikt Föger: „Mit sorgfältig kuratierten Sortimenten, persönlicher Beratung und viel Gespür für ihr Publikum machen Buchhandlungen Literatur erlebbar und öffnen Räume zum Entdecken. Gerade in angespannten Zeiten sind sie kulturelle Anker: Buchhandlungen bringen Menschen zusammen, sie fördern den Austausch und laden über die Literatur dazu ein, sich mit unterschiedlichen Themen und Perspektiven auseinanderzusetzen. Den Preisträger:innen des Österreichischen Buchhandlungspreises 2026 gratuliere ich sehr herzlich. Ihr Engagement steht beispielhaft für die Qualität, Leidenschaft und Vielfalt des österreichischen Buchhandels.“
Der Preis
Bereits seit zehn Jahren küren das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport und der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels gemeinsam die besten Buchhandlungen Österreichs. Die jährlich vergebene Auszeichnung zielt darauf ab, Anreize für die Fortführung von Geschäftsaktivitäten und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft, auch in Zeiten des wachsenden Onlinehandels, soll gewürdigt werden. Die Buchhandlungen sollen in ihrer Funktion als Orte der Kultur- und Bildungsarbeit, der Literaturvermittlung und der Begegnung gestärkt werden.
Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Es werden fünf Preise zu je 10.000 Euro vergeben. Die Auszeichnung für die beste Filialbuchhandlung ist undotiert. Der Preis wird in Verbindung mit einem Gütesiegel zum Zwecke erhöhter Aufmerksamkeit und Außendarstellung an die jeweiligen Buchhandelsunternehmen verliehen.
Einen Überblick über alle Gewinnerbuchhandlungen der letzten zehn Jahre finden Sie hier.
Die Jury
Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Österreichischen Buchhandlungspreises trifft eine unabhängige Fachjury. 2026 setzt sie sich aus Barbara Beer (Kulturjournalistin), Anna Stacher-Gfall (Verlagsleitung, Jungbrunnen Verlag), Bernhard Spiessberger (Verlagsvertretung Spiessberger), Thomas Raab (Autor) und Martina Pferscher (Verlagsvertreterin) zusammen.
Alle weiteren Infos finden Sie auf buecher.at/oesterreichischer-buchhandlungspreis/.