Das Auslieferungsverfahren der türkischen Regierung gegen den deutschen Autor und PEN-Mitglied Dogan Akhanli war Anlass zu einem Spendenaufruf des deutschen PEN-Zentrums für ihr Mitglied. Denn, so PEN Vizepräsident Sascha Feuchert : „Dieser Zwangsaufenthalt des Ehepaars Akhanlı, der zunächst einmal bis zu 40 Tage dauern kann, sowie die Kosten für seinen deutschen und seinen spanischen Anwalt müssen durch Doğan Akhanlı getragen werden. Dabei handelt es sich um Kosten, die die finanziellen Möglichkeiten der Familie übersteigen.“
Aus diesem Grund bittet PEN um Spenden für Dogan Akhanli. Die gespendeten Gelder werden ausschließlich für die im Zusammenhang mit dieser gerichtlichen Auseinandersetzung entstehenden Kosten verwendet. Sollte ein Überschuss verbleiben, würde der Betrag dem Writers-in-Prison (PEN Deutschland)-Programm des PEN-Zentrums zugutekommen, in dem sich der PEN für verfolgte und inhaftierte Autoren und Journalisten einsetzt, „nicht zuletzt für die beängstigend vielen Kolleginnen und Kollegen in der Türkei“.
Spenden können unter dem Stichwort: „Dogan Akhanli“ an das PEN-Zentrum Deutschland e.V. gerichtet werden.
Die Bankverbindung dafür lautet:
Volksbank Darmstadt-Südhessen eG
IBAN: DE22 5089 0000 0058 9207 11
BIC: GENODEF1VBD
Info: Das PEN-Zentrum Deutschland ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden können steuerlich geltend gemacht werden, auf Wunsch gibt es eine Spendenbescheinigung.