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Luchs-Preis geht im September an Elisabeth Steinkellner

Elisabeth Steinkellner

Der LUCHS-Preis September geht an Elisabeth Steinkellner für ihren Jugendroman Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen, erschienen bei Beltz & Gelberg und empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren.

Radio Bremen stellt das Buch und den aktuellen Preisträger vor: am Donnerstag, 6. September 2018, um 11.10 Uhr auf Bremen Zwei und am Sonnabend, 8. September 2018, um 14.40 Uhr auf COSMO. Das Gespräch zum Buch wird online abrufbar sein unter: www.radiobremen.de/luchs.

Jeden Monat vergeben DIE ZEIT und Radio Bremen den LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur. Aus den zwölf Monatssiegern wird der Jahres-LUCHS gewählt. Die Jury bilden Brigitte Jakobeit, Übersetzerin, Maria Linsmann, Kunsthistorikerin, und Anja Robert, Redakteurin bei Radio Bremen. Den Vorsitz hat Katrin Hörnlein, die bei der ZEIT das Ressort Junge Leser und die Kinder- und Jugendliteratur verantwortet.

Zum Buch: Seit der 16-jährige Simon vor Monaten im Zug den Studenten Paulus getroffen und sich Hals über Kopf in ihn verliebt hat, kann er ihn nicht mehr vergessen. Obwohl er weder Paulus’ Nachnamen, noch dessen Adresse oder Studiengang kennt, ist Simon nun auf dem Weg in die Stadt, in der Paulus studiert, und hofft ihn dort zu finden. Zunächst trifft er jedoch die gleichaltrige Antonia, die mit ihrem Leben und der ganzen Welt hadert. Die beiden freunden sich an, teilen neben dem Gefühl, sich selbst komplett fremd zu sein, auch die Überzeugung, dass nur sie selbst so empfinden.

„Die ungeschickten Suchbewegungen ihrer Figuren schildert Elisabeth Steinkellner ohne jede Herablassung. Sie schält im Gegenteil aus deren Gefühl des Unverstandenseins die existenzielle Einsamkeit heraus, die wir als Jugendliche oft zum ersten, aber nicht zum letzten Mal spüren“, urteilt Anja Robert in der aktuellen Ausgabe der ZEIT. Steinkellner beschreibt dabei sowohl die sexuellen Fantasien als auch die Begegnungen der beiden Protagonisten „bemerkenswert lässig“ und „wunderbar selbstverständlich“.

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