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Umgeblättert heute: „Wenn die Buchmesse in Frankfurt auch nicht stattfindet, dann wird es eng“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Zwei Gauguins sind besser als einer“: Die enge Verzahnung von Kunst und Kriminalität: „Keine trockene Analyse, sondern kurzweilig zu lesen, gespickt mit Informationen aus Insiderkreisen.“
    Stefan Koldehoff/Tobias Timm, Kunst und Verbrechen (Galiani)
  • „Abschied vom Freisinn“: Friedemann Bartu lässt die jüngere Geschichte der „Neuen Zürcher Zeitung“ Revue passieren: „Bartu gelingt es, die letzten zwanzig Jahre der Veränderung seiner Zeitung mit Sympathie, aber auch viel Kritik an falschen Entscheidungen zu erzählen.“
    Friedemann Bartu, Umbruch. Die Neue Zürcher Zeitung. Ein kritisches Porträt (Orell Füssli Verlag)
  • „Wenn das Zebra Polka tanzt“: „Trägt ein naturkundliches Buch über Sinneswahrnehmungen, Reproduktionsstrategien und Balzrituale das Wort „Verführung“ im Titel, ist Vorsicht geboten.“
    Claude Gudin, Kleine Naturgeschichte der Verführung (Wagenbach)
  • „Spielarten des Säkularen“: „Wer sich mit einschlägigen Debatten (…) vor dem Hintergrund ihrer historischen Anbahnungen bekannt machen möchte, ist mit diesem stattlichen Band gut beraten.“
    Christiane Frey/Uwe Hebekus/David Martyn (Hg.), Säkularisierung. Grundlagentexte zur Theoriegeschichte

  • „Der verletzte Hölderlin“: Peter Michalzik erzählt von der Liebesgeschichte von Friedrich Hölderlin und Susette Gontard und „spekuliert anregend über das Verhältnis von Poesie und Bankenwesen“.
    Peter Michalzik, Der Dichter und der Banker (Reclam)
  • „Was alles im Verborgenen liegt“: „Wenige beleuchten heikle Zusammenhänge so penibel und packen sie gleichzeitig in eine so spannende Handlung“ wie Sara Paretsky.
    Sara Paretsky, Altlasten (Ariadne im Argument Verlag)

  • „‚Meine Fantasie hätte nicht gereicht'“: Lawrence Wright im Gespräch über seinen Ende des Monats auf Englisch erscheinenden Pandemie-Roman The End of October (Knopf).

Kinder- und Jugendliteratur

  • „Die Fahne des Engagements“: Telefonat mit Renate Reichstein, langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Jugendbuchverlage. Reichstein hält Programmstraffungen und Zielgruppendiskussion in dieser Situation für wichtig: „Das Gesundschrumpfen wird den Verlagen durch die Krise helfen. Ich hoffe, dass sie so sehen, es klappt auch mit weniger.“ Aber sie sagt auch: „Wenn die Buchmesse in Frankfurt auch nicht stattfindet, dann wird es eng.“
  • „Das Goldene vom Ei“: Lulu, das „Kind in der Mitte“ hadert mit ihrem Platz in der Familie. „Wer könnte besser ein solches Familienchaos voller Emotionen  illustrieren als Jacky Gleich mit ihrem energischen, energiegeladenen Strich? Nichts ist hier brav, niedlich oder mitleidig (…).)
    Micha Friemel, Lulu in der Mitte (Hanser)
  • „Auf die Tube gedrückt“: Neue ABC-Bücher
    „Vollkommen zu Recht ist das Buch jetzt auf der Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 gelandet“: Ina Hattenhauers Das ausgelassene ABC (Gerstenberg) begeistert im Gegensatz zu Nelleke Verhoeffs Von Anni Alligator bis Zeno Zebra (Minedition) große und kleine Leser.
  • „Käferpracht in Türkis“: Der Detektivkäfer Mr. Muldoon ist zurück: „Paul Shipton – und mit ihm Andreas Steinhöfel und Axel Scheffler – sind exzellente Vermittler zwischen der großen Welt des Suspense-Krimis und der kleinen Welt fantastischer Kindergeschichten.“
    Paul Shipton, Die Wanze. Ein Insektenkrimi (Fischer)
  • „Der Trost der Tomaten“: Kristin Höller erzählt von den ersten Brüchen im Leben für junge Erwachsene. „Der Dredener Studentin gelingt es, ihr literarisches Talent immer wieder in großartigen Szenen mit witzigen Dialogen auszuspielen: (…) immer entwickelt sie dabei sehr nachvollziehbar die Gedanken und widerstreitenden Gefühle des Protagonisten weiter.“
    Kristin Höller, Schöner als überall (Suhrkamp)
  • Taschenbücher:

Dave Eggers, Die Mitternachtstür (Fischer TB)

Katherine Applegate, Baum der Wünsche (Oetinger TB)

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