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Umgeblättert heute: Die erste afroamerikanische Schriftstellerin, die mehr als eine Million Exemplare eines Buches verkaufte

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

 

„Er war der Tod für sie: Sex, Zeit und Revolte: Annie Ernaux sinniert in ihrem jüngsten Buch über einen jungen Liebhaber, und ganz Frankreich liest mit.

 Die Leser von Das Ereignis über Annie Ernaux’ heimliche Abtreibung, das im vergangenen Herbst auf Deutsch erschien und dessen Verfilmung kürzlich in die Kinos kam, haben zumindest eine Ahnung von dieser neuen Geschichte, von der in der älteren bereits andeutungsweise die Rede war.“

  • Annie Ernaux: Le jeune homme (Gallimard)
„Im Elysium der Erinnerung“: Lektüre gegen den Schock der Revolution und Emigration.
  • Iwan Bunin: Nachts auf dem Meer. Erzählungen von 1920-1924, aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg und Swetlana Geier (Dörlemann)
„Weit weg von Venedig: Iso Camartin denkt nach über J. S. Bach“
  • Iso Camarin: Warum Bach keine Oper schrieb, (rüffer & rub)

„Autokraten bitte weg sehen: Zwei Frauen begegnen sich auf einer Reise deutscher Kulturmenschen durch Nordkorea: Ein geeignetes Szenario für eine Liebe auf den ersten Blick? Andreas Stichmann kann es beweisen“:

  • Andreas Stichmann: Eine Liebe in Pjöngjang (Rowohlt Verlag)

„Liebe nach dem Krieg: Der dritte Teil von Ralf Rothmanns Trilogie über die Erbschaft der Gewalt nach dem Zweiten Weltkrieg ist der stärkste. Und wieder sucht er nach einer Rettung durch das Erzählen“:

  • Ralf Rothmann: Die Nacht unterm Schnee (Suhrkamp)

„Das Unglück ist immer ganz nah: Im Comic „Surwilo“ erzählt Olga Lawrentjewa von Krieg und stalinistischem Terror – mit deutlichen Parallelen zur Gegenwart“:

  • Olga Lawrentjewa: Surwilo (Avant)

„Das letzte, was du hörst“: Einer will unbedingt dazugehören, zwei wollen Rache, ein anderer, dass es Kunst ist: Kleine Mörder-Typologie der besten neuen Krimis“:

  • Dorothy B. Hughes: Ein einsamer Ort. Aus dem Englischen von Gregor Runge (Atrium)
  • S.A. Cosby: Die Rache der Väter. Aus dem Englischen von Jürgen Bürger (Ars vivendi)
  • Sybille Ruge: Davenport 160 x 90 (Suhrkamp)

 

„Sind Prinzessinnen immer weiß? Ann Petrys kraftvoller, atmosphärisch reicher Roman „The Narrows“ über eine fatale Beziehung.

Ann Petry, geboren 1908, gestorben 1997, war die erste afroamerikanische Schriftstellerin, die mehr als eine Million Exemplare eines Buches verkaufte – von „The Street“, erschienen 1946 –, vielleicht war sie erfolgreich, weil sie nichts beschönigte. Doch 1953 bereits kam ihr dritter und letzter Roman heraus, The Narrows:  „Sie hatte zunächst ein männliches Pseudonym gewählt, Arnold Petri, sie wird gewusst haben, warum. Denn sie schrieb keine ‚Frauenliteratur‘, nichts Nettes, Sanftes, Versöhnliches. Alle ihre Figuren reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist – oft ist es ein derber, rassistischer, sexistischer, manchmal auch antisemitischer Schnabel.“

  • Ann Petry: The Narrows. Aus dem Englischen von Pieke Biermann (Nagel & Kimche)

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