Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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- Stephan Krass, Radiozeiten. Vom Ätherspuk zum Podcast. (zu Klampen Verlag)
„So lasst uns den alten Adam in ein glückliches Ich verwandeln“: Eine Glaubensgeschichte mit vielen Überraschungen : Andrew Atherstone erzählt vom Erfolg der „Alpha“-Kurse auf den globalen Sinnmärkten.
- Andrew Atherstone, Repackaging Christianity. Alpha and the Building of a Global Brand (Hodder & Stoughton)
„Von einem, der auszog, als Kommunist zu leben“: Georgij Ėfron gibt in seinen Tagebüchern aus den frühen Vierzigerjahren eine Innensicht des Sowjetsystems. „Es sind zwei Ziegel, diese beiden Bände mit den Tagebüchern aus nur vier Jahren. Insgesamt gut 1300 Seiten, dabei fehlen die ersten Hefte noch. Ziegel sind es auch deshalb geworden, weil mit der Akribie eines Thomas Mann alles aufgezählt wurde, was in Kriegszeiten auf den Märkten von Taschkent zu haben ist. (…) Als authentisches Zeitdokument sind diese Tagebücher in der Tat etwas Besonderes, da sie einen echten Mitschnitt darstellen, nicht in der Rückschau verfasst wurden. So kann der Text als Bürge für all die literarischen Werke und Untersuchungen herangezogen werden, die später entstanden – und oft viel konziser, deutlich brillanter diese Jahre beschreiben.“
- Georgij Ėfron, Tagebücher. (aus dem Russischen und Französischen von Gertraud Marinelli-König; Hollitzer Verlag)
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Virginie Despentes, Liebes Arschloch. (aus dem Französischen von Ina Kronenberger und Tatjana Michaelis; Kiepenheuer & Witsch)
„‚Es war ein kolossaler Angriff'“: „Ich kann aufstehen und gehen“: Salman Rushdie hat das erste Interview seit dem Attentat gegeben.
„Der Ermöglicher“: Er entdeckte, förderte, begleitete Generationen von Dichtern. Zum Tod des Autors und Lektors Gerhard Wolf.
„Gespenstischer Instinkt“: Mark Andrews’ minutiös recherchierte Biografie der „Sisters of Mercy“ und ihres grandios sardonischen Sängers Andrew Eldritch. „Es ist eine der Leistungen des Buchs, die Band von sämtlichen Gothic-Klischees zu befreien. Die Sisters of Mercy hatten nichts mit Esoterik oder schwarzer Magie zu tun. Lieber spielte man Snooker im Pub oder genehmigte sich noch eine Prise Speed, und als Eldritch es tatsächlich zum Star gebracht hatte, machte er es sich in keiner Burgruine, sondern einer Villa am Mittelmeer gemütlich.“
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Mark Andrews, Black Planet – Der Aufstieg der Sisters of Mercy. (aus dem Englischen von Kirsten Borchardt; Hannibal Verlag)