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3. Bremer Buchhandelspreis 2023 verliehen

Am Montag wurde in einer feierlichen Veranstaltung im traditionsreichen Kaminsaal des Rathaus Bremen der 3. Bremer Buchhandelspreis 2023 verliehen. Den Preis von 3.000 Euro gewann die Albatros Buchhandlung, die 1982 von Hermann und Ingrid Figge gegründet und die erst im Januar 2022 von Michael Hockel übernommen worden war. Zwei sogenannte Anerkennungspreise á 500 Euro gingen an den Kinderbuchladen Leseland und an die Bremerhavener Buch- und Kunsthandlung Huebener.

Der 3. Bremer Buchhandelspreis 2023: Das Team der Albatros Buchhandlung, Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Jens Fleischer von der Buch- und Kunsthandlung Huebener und das Team von Leseland (v. lks.) © Rike Oehlerking 2023

Den Gewinnern wurden ihre Preise von Bremens Bürgermeister und Senator für Kultur Dr. Andreas Bovenschulte überreicht, ihnen und den zahlreichen Vertreter:innen der breit gefächerten Bremer Buchhandelslandschaft, die als Gäste zu der Veranstaltung gekommen waren, wurden von Branka Felba, der Vorsitzenden des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Landesverband Nord, für ihre hoch engagierte Arbeit im Dienste der Bücher, der Literatur, der Autoren und Verlage gedankt.
Spürbare Aufmerksamkeit gewinnen in Bremen und in der nahen und weiteren norddeutschen Umgebung der Stadt die kulturellen Ereignisse, die sich in der letzten Zeit um die Literatur, ihre Macher und Konsumenten drehen; seitdem bekannt wurde, dass sich Bremen um den UNESCO-Titel der City of Literature 2023 beworben hat. Die Entscheidung fällt am 31. Oktober 2023. Neben Heidelberg wäre Bremen dann die einzige deutsche Stadt, die diesen Titel tragen würde.
Ebenso hat es überregionale Wellen geschlagen, dass in der vergangenen Woche zwischen dem Senat Bremen in Person von Andreas Bovenschulte und dem Eigentümer des historischen Kontorhauses, das in unmittelbarer Nähe zum Bremer Marktplatz und Rathaus liegt, und von Johann Jacobs der Mietvertrag unterzeichnet wurde. In diesem Komplex wird im Laufe der nächsten zwei Jahre das interaktive Stadtmusikantenhaus entstehen, aber ein großer Teil des Gebäudes wird endlich ein physisches Literaturhaus Bremen beherbergen. Dieses ambitionierte Projekt ist sehr bewusst entwickelt worden, um das Leben der Bremer Innenstadt mit neuen Elementen, eben kulturellen, zu beleben. Nachdem es auch kürzlich schon gelungen ist, das verwaiste Riesenbankgebäude der Bremer Landesbank/Nord LB am Bremer Domshof mit der juristischen Fakultät der Uni Bremen und deren Studenten und dem akademischen Personal zu bevölkern.
Guenter G. Rodewald

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