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Umgeblättert heute: Salman Rushdies Friedenspreisrede

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

„ChatGPT, übernehmen Sie!“: Von Egoismus, Parmesan und den Grenzen smarter Text-Roboter: Auf der Frankfurter Buchmesse führte kein Weg an der KI vorbei. Ob Maschinen auch Kunst produzieren können, war dabei eine der zentralen Fragen.

„Lob des Förderers“: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandlels ehrt den langjährigen Chef der Leipziger Buchmesse, Oliver Zille.

„Wäre der Frieden ein Preis“: Salman Rushdies Friedenspreisrede: „Wir sollten weiterhin und mit frischem Elan machen, was wir schon immer tun mussten: schlechte Rede mit besserer Rede kontern, falschen Narrativen bessere entgegensetzen, auf Hass mit Liebe antworten und nicht die Hoffnung aufgeben, dass sich die Wahrheit selbst in einer Zeit der Lügen durchsetzen kann.“

„Ist er etwa auch ein Farb-Dissident?“: „Fifty Shades of Grey“ für Kinder: In Torben Kuhlmanns Die graue Stadt kämpft ein Mädchen gewitzt gegen Uniformisierung und gleichmacherisches Denken. „Trotz dessen spürbarer Unlust gegenüber den mindestens ‚Fifty Shades of Grey‘ sind Eltern wie Kinder auf jeder Seite bass erstaunt, wie subtil und im besten Sinne altmeisterlich der Illustrator auch den grauesten Seiten seiner Stadt als Gesellschaftsmetapher Farbe verleiht.“

  • Torben Kuhlmann, Die graue Stadt (Nord-Süd Verlag)

„Alle wollen Künstler sein, auch die Verbrecher“: Mit Die Farbe der Rache setzt Cornelia Funke ihre „Tintenwelt“-Saga nach sechzehn Jahren fort.

  • Cornelia Funke, Die Farbe der Rache. (mit Illustrationen der Autorin;  Dressler Verlag)

„Eichhörnchen wie du und ich“: Kathrin Schärer lässt Tierkinder zeigen, was sie schon alles können – und was noch nicht. „Alles ist neu und wird zum Abenteuer, bis man es alleine kann. Und auch wenn der vor dem Töpfchen witternde Otter Windeln trägt, bleibt sein Auftritt souverän. Eine zusammenhänge Geschichte wird nicht erzählt, aber die einzelnen Szenen sind zeichnerisch in einem doppelten Kreislauf miteinander verbunden. Die Zeit des Buches ist ein Tag und zugleich ein Jahr.“

  • Kathrin Schärer, Kann ich alleine (Hanser Verlag)

„Frieden ist möglich, bei ‚Barbie’“: Salman Rushdie, vom Attentat gezeichnet, hält zur Verleihung des „Friedenspreises“ in Frankfurt eine heitere und ganz große Rede.

„Das Dilemma“: Jüdische Autoren lesen auf der Buchmesse aus dem umstrittenen Roman von Adania Shibli.

„Unbeirrter Verteidiger“: Ein großer Tag in der Paulskirche: Der Friedenspreis für Salman Rushdie ist ein Statement für die Freiheit des Wortes im Allgemeinen und die Lizenz zur Satire und zur Parodie im Besonderen.

 

„Wäre der Frieden ein Preis“: Die Dankesrede in der Paulskirche. Von Salman Rushdie

„Der Mensch in seiner Größe und Schwäche“: Daniel Kehlmann lobt Rushdie bei einer zutiefst würdevollen und heiteren Ehrung.

„Versuchskaninchen der Maschine“: Manuela Lenzen und Johannes Caspar setzen sich bei „Open Books“ kritisch mit Künstlicher Intelligenz auseinander.

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