Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
Sie war das poetische Irrlicht der Jazz-Ära und ist heute ein vergessener Star: Die ungeheure Lyrikerin Edna St. Vincent Millay tritt uns neu in der zweisprachigen Ausgabe von „Journal“ entgegen:
- Edna St. Vincent Millay: „Journal“. Aus dem Englischen von Günter Plessow. Engeler Verlag
Her mit den kulturpessimistischen Floskeln: Bernd Stegemann vertritt die These, dass alte religiöse Prägungen bis heute nachwirken und den Fanatismus befeuern. Über die Binsenhaftigkeit dieses Gedankens kommt er allerdings nicht hinaus:
- Bernd Stegemann: „Was vom Glaubenbleibt“. Wege aus deratheistischen Apokalypse. Klett-Cotta Verlag
Christoph Peters‘ Roman „Innerstädtischer Tod“ erzählt von Konflikten unserer Gegenwart auf der Folie des 1954 erschienenen Buchs „Tod in Rom“ von Wolfgang Koeppen
- Christoph Peters: „Innerstädtischer Tod“. Roman. Luchterhand Literaturverlag
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Die Künste ideologiekritisch analysieren, ohne ihren utopischen Überschuss aufzugeben. Zum Tod des bedeutenden amerikanischen Literaturtheorie-Stars Fredric Jameson
Als Studentin begann die Schriftstellerin Katja Oskamp ein Verhältnis mit dem 20 Jahre älteren Autor Thomas Hürlimann. In ihrem Roman „Die vorletzte Frau“ ist ihre Beziehung nun sehr detailliert nachzulesen (…)„Die Erinnerung ist eine zärtliche Schlampe“, schreibt Katja Oskamp gegen Ende. Die Indiskretion, könnte man sagen, ist ihre etwas rauere Schwester, aber nur beiden zusammen gelingt jene Art von Literatur, die so unparfümiert und tröstlich ist wie dieser Roman“ :
- Katja Oskamp: Die vorletzte Frau. Roman. Ullstein
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