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Der Messe-Mayer Frankfurt 2025 Sonntag Tag 6 von 6

 

 

Sonntag: Abschlussbericht

 

Liebe Freunde,

 

was für ein interessanter Sonntag:

Ich habe noch ein tolles Interview abzuliefern.
Die Jule hat noch einen Auftritt.
Ich konnte mich von ein paar Leuten verabschieden.
Ich war zum ersten Mal in der Paulskirche.
Ich habe jemanden überraschend wieder getroffen.

Aber von all dem später mehr.

 

Zuerst mal muss ich für kleine Primekund:innen

 

 

Nun bin ich ein erwachsener Mann, der diese Öhrchen trägt. Früher habe ich mich ab Freitag mit den CosPlayer:innen solidarisiert und diesen kleinen Beitrag geleistet. Heute gibt es in Frankfurt keine CosPlayer:innen mehr. Nicht gar keine, aber das sind nur ein paar, die für das eigentliche CosPlayMekka in Form bleiben wollen, also Leipzig.

Und so sind auch meine Öhrchen kein CosPlay mehr. Die einen erkennen darin längst und untrennbar eine Berufskleidung. Alle übrigen denken, ich hätte ein Geheimnis, das ich erst preisgebe, wenn man mich fragt.

 

Und wenn beides stimmt?

 

Fakt ist: Diese Öhrchen sind überholt.

Aber sie sind auch sehr bekannt. Jedenfalls bekannter als ich ohne sie. Margaret Atwood hat sie schon getragen. Ich erwähne es zu jeder Gelegenheit. Ich kann es kaum erwarten, das Margaret Atwood mal zu erzählen.

 

Wieviele Freundinnen und Freunde habe ich dieses Jahr nicht besucht! Ich hatte mehr auf der Liste, als ich hinbekommen habe, aber es ist unabdingbare Zutat, dass ich trödle und Zeit vertue und Spaß habe.

Es gibt beispiellsweise immer einen kleinen Plausch mit Dr. Lambert Scheer beim Coppenrath-Verlag, aber als er mir dieses Bild sandte, habe ich seine Einladung natürlich ausgeschlagen:

 

Leider falsch geschrieben.

 

Also der, nicht ich.

Wir probieren das aber in Leipzig wieder, Sir.

 

Insgesamt fiel uns diese Messe etwas schwerer als sonst: Weniger Aussteller:innen, sterbende Buchhandlungen, ein Krieg mitten in Europa, und keiner tut was. Und dann laufe ich herum, fresse mich durch und mache den Kasper, weil andere Leute Busenbecker heißen.

 

Oh nein, bitte nicht jetzt.

 

Doch. Das ist ein super Beispiel. In wenigen Minuten wird der Historiker Karl Schlögel in der Paulskirche sagen, dass man Haltung demonstrieren muss, die man sich von einer Krise nicht nehmen lässt.

Und Humor IST eine Haltung.

Deshalb trage ich diese Öhrchen, deshalb habe ich mich hinter den Kulissen inzwischen mit der Firma Drehbank & Buckelpenis nicht nur vertragen, sondern angefreundet; und deshalb haue ich hier literweise Unwichtigkeiten, Nonsens und Namedropping raus.

Deshalb rücken wir hier alle immer ein wenig enger zusammen und nehmen uns zweimal im Jahr furchtbar wichtig: Wir zeigen Haltung.

Das muss sein.

Es reicht allerdings nicht, würde Thilo Schmid vom Oetinger-Verlag nun einwenden und Recht haben. (Lesen Sie hierzu diesen lesenswerten Artikel in der FAZ. Da kommt er drin vor!)

Aber es ist ein Anfang, und es ist unser Beitrag. (Wer „uns“ ist, kommt immer am Ende.)

 

Apropos Beitrag:

 

Die Messetasse 2025!

 

Ich kann’s kaum erwarten, die 2026 zu benutzen! (Und als Bonus Track ein Fading Out rechts hinter der Tasse: nochmal Stefan Könemann!)

 

So, aber nun müssen wir beginnen, ich habe einen frühen Termin.

 

Und zwar einen sehr besonderen, feierlichen und ernsten! Yeah!

 

 

 

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2025: Karl Schlögel

 

Wow, das habe ich nun davon: Ich hatte Martin Schult vom Börsenverein um allerletzten Zugang zur Friedenspreisverleihung gebeten; kaum hoffend und schon gar nicht erwartend, dass das so spät und kurzfristig noch klappt.

Der Friedenspreis ist eine wichtige, feierliche Veranstaltung; ob der Messe-Mayer da überhaupt etwas verloren hat? Und so früh wollte ich nun auch wirklich nicht samstags an einem kalten, windigen Bahnsteig stehen.

 

Danke, Martin Schult.

 

Nun, Bahnsteigblues kenne ich aber von der Messe. Als alter Messeprofi weiß ich, dass hier nur drei Dinge fehlen:

– Koffein

– Setting

– Besetzung

 

Koffein: Ich finde am Römer sehr viele Eisdielen. Ich suche mir die aus, die am ältesten und unattraktivsten aussieht, weil der alte und fast nicht zahnlose Besitzer stolz auf seinen Kaffee und seine Maschine sein muss.

 

Check.

 

 

Setting: Paulskirche, Erinnerungsort und Nationalsymbol. Hier erfand Deutschland 1848 sein Parlament und die berühmte Paulskirchenverfassung, die Mutter unseres Grundgesetzes.

 

Und keine einzige Rolltreppe!

 

Charmante Besetzung: Vor der Paulskirche treffen Gäste und Journalist:innen ein, und neben der Paulskirche stehen die Übertragungswagen. Die Preisverleihung kommt live im Fernsehen.

 

Heinrich Riethmüller, ehemaliger Verbandsvorsitzender

 

 

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

 

 

Und Nina George und ich wären dann auch so weit.

 

Große zylindrische Kirche mit Grundgesetz-Vibes:

 

An diesem Ort sind wir demütig stolz darauf, stolz auf uns zu sein.

 

Jetzt steige ich mal schnell auf das Redner:innenpult, bevor mich jemand hindern kann:

Diese Aussicht hat der Preisträger.

 

An der Flanke hat die Presse ihre Plätze:

 

Oder, wie wir Fachleute auch gerne sagen: Block E

 

Und wenigstens einmal muss ich die Decke abbilden:

Seien Sie dagewesen, das bringt mehr.

 

Ich bin schon dankbar für Nina Georges Tipp, die Öhrchen lieber wegzulassen. wir wollen ja nicht, dass Sie mir fürs nächste Mal gleich eine ganze Liste schreiben muss.

 

Wenn jetzt der Punkt kommt, an dem Sie Maren Ongsiek in diesem Bericht vermissen, dann wäre jetzt der Punkt, Ihnen zu zeigen, wer hier meine Verbindungsperson vor Ort ist.

 

Ach hören Sie doch auf. Als hätten Sie jemand anderen erwartet.

 

Frau Ongsiek weist Plätze zu:

Nichtraucher bitte hier entlang

 

Auch an feierlichen Orten suche ich nach der einen Perspektive, die verspielen will:

Buchmesse ist und bleibt eine Haltung.

 

 

 

Ich war gespannt, wen ich hier treffen würde. Also bei einigen wusste ich es natürlich:

 

Sie schon wieder, Karin Schmidt-Friderichs!

 

 

Monika Grütters, ehemalige Kulturbeauftragte

 

Huch, Nina George war doch eben noch draußen!

 

Carola Markwa, Geschäftsführerin des Sozialwerks des Deutschen Buchhandels:

Lesen Sie auch das Interview mit der Vorsitzenden Ursula von Bestenbostel!

 

Ich erwische Verleger Armin Gmeiner:

Fotografiert der hier etwa? Der traut sich was.

 

Schönste Überraschung: Den ehemaligen Direktor der Leipziger Buchmesse im Garderobenkeller getroffen!

 

Oliver Zille grüßt die Leser:innen vom Messe-Mayer!

 

Den Zille vermissen wir ja alle sehr.

 

Die Zeremonie beginnt. Auch wenn man weit hinten sitzt, hat man sich zu benehmen, Man neidet anderen nicht ihre besseren Plätze.

 

Sehen Sie, ich brauche gar keine Öhrchen. Die habe ich innen.

 

Die Kirche füllt sich rasch. Das Boarding muss eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeschlossen sein.

 

Wahrscheinlich gibt es einen christlicheren Fachterminus für Boarding.

 

 

Ein Platz allerdings bleibt leer. Wir haben ihn trotzdem beschriftet und freigehalten und ein Bild des Gastes auf den Stuhl gestellt:

 

inhaftiert

 

Boualem Sansal bekam 2011 den Friedenspreis. Er sitzt seit elf Monaten in Algerien im Gefängnis, weil er sich zum algerischen Grenzverlauf geäußert hat.

 

Mein Tonfallwechsel ist beabsichtigt, denn die Verleihung des Preises beginnt. Da ich nicht als Presse akkreditiert bin und stattdessen einen ordentlichen Gastplatz habe, wäre es unangemessen, dauernd mit der klobigen Kamera zu fuchteln und meine Nachbar:innen mit Zoom- und Auslösegeräuschen zu stören.

 

Der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt die Gäste und Ehrengäste, bevor er das Wort an unsere Verbandsvorsitzende Karin Schmidt-Friderichs übergibt, und die wiederum an die ukrainische Dichterin und Journalistin Katja Petrowskaja.

Anhand Karl Schlögels Werk wird rasch klar, worum es allen Redner:innen geht: Das Unsagbare sagbar zu machen. Wir haben einen Krieg in Europa. Um Geschichte erfahrbar zu machen, muss Karl Schlögel sie erfahren; und so fährt er dorthin, wo Geschichte gerade stattfindet.

 

Auch in Schlögels Rede weckt er mit tiefer Eindringlichkeit ein Gefühl dafür, wie Normalität und Grauen im ukrainischen Alltag sich gegenseitig um Platz bekämpfen.

 

Der Applaus war zahl- und stellenreich. Zwei Stellen, die ich Ihnen nennen kann:

„Putins Verbrechen sind in einer unendlich großen Zahl von Bildern in Echtzeit dokumentiert und gespeichert, die Namen der Täter – ob an der Front, in den Folterkellern, in den Propaganda- und Kommandostäben – werden gewiss noch ausfindig gemacht werden.“

Und da brandete tosender Applaus auf.

Und, kurz darauf; im selben Absatz seiner Rede:

„Es gab viele Russlandversteher, aber zu wenige, die etwas von Russland verstanden.“

Ebenfalls spontaner Beifall. So wie Schlögel über die Erfahrbarkeit des Krieges spricht, könnte ich seine ganze Rede hier abschreiben, aber das muss ich zum Glück nicht, denn MVB bietet alle Ansprachen des heutigen Tages im November als Buch an.

Für alle Kolleg:innen:

978-3-7657-3457-1

 

 

Es gab eine lange Ovation (nicht die einzige an diesem Morgen!), und Karin Schmidt-Friderichs überreichte den Friedenspreis, der eine Urkunde über 25.000 € ist; und dann gab es noch eine weitere Ovation.

 

Der Historiker Karl Schlögel erhält von Karin Schmidt-Friderichs den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2025.

 

Die beiden Filmeinspieler, die das Fernsehen für die Live-Übertragung von Schlögels Reisen zeigte, waren nicht weniger ergreifend und trugen zu diesem Morgen ihren Teil an Empfinden und Atmosphäre bei, aber auch an Dringlichkeit.

 

Und hiermit endet der Pauslkirchen-Mayer, bevor wir wieder in den regulären Messe-Mayer übergehen.

Und, Martin Schult – jetzt ganz im Ernst: Danke, dass ich dabei sein durfte.

 

 

kurzer Ausflug ins Hauptquartier

 

Ist das noch Paulskirche oder schon wieder Messe? Nach der Friedenspreisverleihung und auf dem Rückweg zur Messe mussten wir nämlich noch kurz im Hauptquartier vorbei! In der Zentrale!

 

An einem Sonntag, mit Schlüssel!

 

 

Ich hatte keine Kita-Lichtsäbel erwartet.

Eigentlich hat nur Mace Windu einen pinkfarbenen.

 

Aber it works: Man kann das Summzischen und Elektrobratzeln fast schon hören.

 

Es ist aber auch unfair, dass sie den von Samuel L. Jackson benutzt.

 

Weil grad keiner hinguckt:

Eigentlich legitim, da ich ja auch für das Verbandsorgan schreibe.

 

Aber jetzt brauche ich ein Mittagessen.

 

Jetzt geht es hier wieder weiter.

 

 

 

 

 

 

Festplatte aufräumen

 

Dass ich sonntags keine kohärente Berichterstattung mehr hinbekomme, liegt einerseits an den mangelnden Handlungsbögen. Sonntag ist der Tag, an dem man eher versucht, Begonnenes abzuschließen anstatt neues zu eröffnen. Was soll ich also groß schreiben, wenn mein Tag nur noch aus Umarmungen und Verabschiedungen besteht?

Andererseits hat sich im Laufe der Woche so viel Unbrauchbares angesammelt, dass es am allerletzten Tag plötzlich brauchbar geworden ist! Das passiert in der Fermentation ganz oft!

Also her mit der Worcestershiresauce unter den Messetagen, dem Sonntags-Zettelstapel.

 

Das kleine böse Buch und sein kleiner böser Autor:

 

Magnus Myst

 

Auf der Agora gab es eine Rakete, den Spacebuzz One!

Reinsetzen, virtuelle Brille auf, Weltraum lernen

 

 

eBuch-Geschäftsführer Julian Müller will, darf und soll mit Tochter in den Messe-Mayer!

 

Der Papa kennt komische Leute

 

Wen man halt so trifft auf Messen

 

Ist das noch CosPlay oder schon Verlag?

 

CosPlay gebe es hier nicht mehr, behauptete ich; aber einige Wenige (mit mir etwa fünf) zeigen natürlich, wo der Klon die Fäuste hat.

 

Oder wie man auch sagt in der Szene: My Hero Academia

 

 

So hätte ich mich nicht in die Paulskirche getraut

 

 

Bodo Horn-Rumold hat sich seine Wilde-Kerle-Marke gesichert. Ravenport, Talawah und der Wilde-Kerle-Verlag teilen sich einen Stand, und eingeladen zum Signieren ist der Longseller Joachim Masannek!

 

 

Auch Harald Kiesel ist mit seinen 360° am Stand. Das Fußballbuch Ich Ball von Jola Bilko wird künftig beim Wilde-Kerle-Verlag herauskommen, weil beide Bücher von Fußball handeln.

 

Bodo-Horn hat einen Assistenten, Teddy Deuerling:

Manspreading vom Feinsten!

 

 

Ich war dann noch bei Hädecke, und die bieten aus einer ganz zauberhaften kleinen, aber herausragend guten Kaffeemaschine sehr, sehr guten Kaffee an.

 

Ongsiek, Simone Graff, Mayer

 

Diesmal im Erdgeschoss mit dem Stand, und ich entdecke diesen Kaffee am letzten Tag

 

 

 

Crowdshot in Halle Eins:

 

Denn gleich kommt die Maus!

 

 

Und da ist sie.

 

 

Ah, eine verbindliche Anweisung, die ich gerne befolge:

Links gehen, rechts Samsonite

 

Jawohl, wird gemacht.

Jetzt muss ich noch Öhrchen auf das Schild malen

 

 

Peter Deisinger sandte mir voller Stolz diese Bodenschale Pommes und schrieb etwas von Mundlaub:

 

Sonntags geht das als Beitrag durch.

 

Danke, Peter Deisinger von Chrismon.

 

Ich verabschiede mich von Mirjam Mustonen, der unverwüstlichen Vertriebsfrau. Wir machen nochmal ordentlich Werbung für den Kiwi-Schocker-Titel Das Beste sind die Augen:

 

Und es stimmt, die sind wirklich das Beste!

 

Wie immer: Man kann es auch übertreiben.

 

Andererseits: Zuviel Werbung gibt es gar nicht.

Doch.

 

Diesen Schnappschuss vom Dienstag, aber mit gleicher Besetzung, kann ich nun gut präsentieren:

 

Das Beste sind in der Tat die Augen.

 

Gute Heimreise, liebe Mirjam.

 

 

Maren und ich beschließen ein Mittagessen. Wir wollen eine Gedenkmahlzeit einnehmen, weil Kolleg:innen, die wir vermissen, schon so oft Thema waren diese Woche.

Früher gab es hier in der accente-Gastronomie einen wunderbaren Mann, der mit Leichtigkeit alle domptierte, ohne dass es sich nach Peitsche anfühlt. Der Mann, der deutsche Einkaufsmöglichkeiten in internationale Küche übersetze, der unglaubliche Matthias Seuring. Und was soll ich sagen:

Er ist zurück.

 

Das sind meine zwei Lieblingsmatthiasse!

 

Nein, halt, ich habe mich verzählt: Matthias Kuhlemann von Droemer Knaur vergessen.

 

Und Sie ahnen schon, was das bedeutet:

 

Wir müssen philippinisch frühstücken.

 

Vorher Glasnudelsalat mit Chili und Tofu, hinterher Reismehlküchlein!

Und dazwischen:

Adobo wollte ich schon die ganze Messe lang kosten!

 

Das Essen war toll! Aber dass der Seuring wieder resurfaced ist, versöhnt uns ein wenig mit dem Ballast, den wir dieses Jahr mitschleppen.

Willkommen zurück, Matthias Seuring, Du Haudegen der Messersets.

 

 

Die Jule

 

Jule Wenzels Buchhandelspraktikum verschlug sie vor drei Jahren in meinen Kalender, und weil das in die Messezeit fiel, hatte ich sie gnadenlos mitgenommen. Ich hatte gehofft, dass sie nach einem Messetag das Handtuch wirft und ich meine Ruhe habe.

 

Und das war nicht das letzte Mal, dass ich Jule Wenzel unterschätzen sollte.

 

Jule Wenzel ist nun das dritte Mal dabei; und sie liebt die Messe und ihre Branche. Und die Branche liebt sie zurück, und lässt sie das auch spüren.

 

Geringstenfalls ist Jule einfach nur wahnsinnig schnell mit der eigenen Fotografie oder den Zugfahrplänen; und das ist schon toll. Aber mittlerweile hält sie einfach selber die Kamera drauf und mailt mir abends Bilder. Oder sie geht zur Messe-Eröffnung in die Festhalle, während ich, nun, –

 

…zapfe.

 

Hier für Christina Schmidt vom hessischen TRIGA-Verlag.

 

Als wir heute morgen mit Jules ganzer Familie zum Bahnhof fuhren, war ich der einzige mit einem gültigen Ticket. Die Jule-Familie musste wieder heim und  geschlossen den nächsten Zug nehmen.

 

Der Herr der Augenringe in nur zwölf Minuten

 

Jule schickte mir von ihrem eigenen Messesonntag einen okayenen Fitzek, fragliche Flossen, eine strickende Verlegerin und eine Trittleiter. Und da muss ich bereits loben: Das klingt alles schon sehr hinreichend willkürlich. Nicht schlecht.

 

Oder, wie jüngere Menschen auch sagen: sehr random.

 

Einen Fitzek kriege ich sicher besser hin; aber immerhin: ein Fitzek!

 

Auch die strickende Verlegerin stimmt:

 

Das ist durchaus schon 0,7 Messe-Mayer. Doch, hätte ich vielleicht auch fotografiert.

 

Aber dann: Strike. Der Verlag Axel Dielmann in Halle 3.1 hat eine kleine Messe-Präsentation vorbereitet: Buch, Süßigkeiten und Flyer, aber alle auf einer Trittleiter. Aber nicht irgendeine Trittleiter:

 

Sondern die verranzteste, präsentationsungeeigneteste Trittleiter der Welt.

 

Ritterschlag, Jule. Du hast die Prüfung mit Bravour bestanden. Ich kann nur dankbar sein für jede Messe, an der Du Zeit und Lust hast, weiterhin die Jule zu sein.

Denn das kann nur die Jule.

Vielen Dank für Deine Hilfe, Deine Aufmerksamkeit, Deine Wachheit, Deine Präsenz und Deine generelle Hilfsbereitschaft an all den Tagen!

 

 

Mein letztes Interview auf dieser Messe: Oliver Kalkofe

 

Der Medienkritiker, Satiriker und Grimmepreisträger Oliver Kalkofe aus Peine wird im November sein neuestes Buch bei Droemer Knaur herausbringen. Und er hatte Zeit für BuchMarkt! Im zugigen Schatten von Halle Drei und umringt von Fitzekleser:innen hatte der Selbstironiker Zeit für einen seiner größten Fanboys, wo wir über das Aufwachsen in den 70ern plauderten, aber auch über die Mattscheibe.

 

 

 

BuchMarkt: Wir hatten alle in den siebziger Jahren in unserem Partykeller das Poster vom Affen auf dem Klo. Wieso haben Sie das nicht zum PR-Aufhänger ihres Buches gemacht?

Kalkofe: Das war ein reines Lizenzproblem. Der Affe ist da immer sehr eigen, und der kackt alle Lizenzen immer ein. Davon lebt er ja auch heute. Aber im Ernst: Wir haben schöne Fotos im Buch, da ist ein Teil mit richtigen Collagen, aber da gab es viele Lizenzprobleme. Also eigentlich fehlt der Affe auf dem Klo. Ich hätte das Bild ja auch nachspielen können. Vielleicht für den zweiten Teil.

Meine Partnerin und ich haben einen Streit, den nur Sie schlichten können: warum ein Iltis in der Hose? Ist das eine Metapher für Hygiene oder ein Bild für den Penis oder C ein echter Iltis, der in der Hose lebt?

Das ist ja das Schöne an der Kunst. Jeder kann das so auffassen, wie er selber möchte. Meine Lesart wäre, der hatte wirklich einen kleinen Iltis, der schon seit langer Zeit in der Hose lebte, und manche halten es vielleicht auch für etwas anderes. Aber ich glaube, es war mir sehr wichtig, dieses Lied zu schreiben; das Lied, das die Amigos immer schreiben wollten, aber eben die Hose nicht auf bekamen. Und das habe ich für sie gemacht. Ich habe Herz und Hose für die Amigos geöffnet.

Meine zehnjährige Tochter, die im Moment alles an Mattscheibe aufsaugt, was wir ihr zeigen, und sich dabei kaputt lacht, möchte wissen, wie ihr die Kostüme eurer Opfer immer eins zu eins hinzukriegen?

Durch ganz tolle Kostümleute, die das gemacht haben und die echt richtig zu tun hatten. Je älter und dicker ich wurde, desto weniger gab es die Sachen in meiner Größe. Selbst wenn es also einmal gelungen war, ein Kleidungsstück aufzutreiben, war es natürlich fast nie in meiner Größe. Am Ende musste wirklich fast alles geschneidert werden, gerade diese irren Shirts bei Astro-TV-Damen sind zum Teil von Hand nachgemalt. Da sitzen Leute dann zwei Tage dran und malen so ein komisches Kackmuster nach. Das war ganz viel Hingabe, ganz toll, aber auch ganz viel Fake. D.h. sehr häufig war das, was man sieht, vorne schön, aber hinten einfach offen und nur mit Gummibändern zusammengehalten.

Sind Sie und Thomas Hornauer in Wahrheit enge Freunde?

Nicht mal im Geiste, nein. Ich bin auch enttäuscht und nehme ihm übel, dass er mich nie an den Orange Table eingeladen hat. Deswegen ist der Zug auch abgefahren, aber ich kann mit einigem Stolz sagen, dass das eine der wenigen Personen ist, die ich tatsächlich entdeckt habe. Das sind so unfassbar einmalige Mediengestalten, ohne die die Welt vielleicht besser, aber nicht lustiger wäre.

Das musste meine Zehnjährige erst mal verdauen, was da alles passiert im Kanal telemedial bei König Hornauer.

Sowas kann man auch nicht erfinden. Das fehlt mir heute sehr häufig. Das war noch vor der Reality TV Zeit, und trotzdem kamen schon solche Gestalten. Die waren wenigstens noch natürlich verrückt.

Welcher Gag hätte heute die größeren Hürden: Ingo Mommsen „Mongo Immsen“ zu nennen, oder Kader Loth „Ladung Kot“ zu nennen?

Mongo Immsen ginge heute nicht mehr. Ladung Kot bleibt zeitloser Klassiker.

Ist der Satiriker ein enttäuschter Idealist?

Ja, ich glaube schon. Oft, ja. In meiner Jugendzeit habe ich immer an das Gute geglaubt. Im neuen Buch habe ich zum Beispiel geschrieben, wie man damals die Zukunft gesehen hat, geprägt durch Raumschiff Enterprise. Eines Tages siegt die Vernunft und wir sind alle gleich und wir respektieren einander. Und dann kam irgendwann die Realität und dann ist man enttäuscht. Und dann ist Humor eine der Waffen, womit man versuchen kann, sich dagegen zu wehren und nicht an sich selbst zu verzweifeln.

Wenn sie Synchronrollen sprechen, was macht mehr Spaß: der liebevolle Trottel (wie Bob in Monsters versus Aliens) oder der schurkische Schleimer wie in Robots?

Die Schleimer und die Bösen machen mehr Spaß, da kann ich was rauskitzeln, was ich mich sonst gar nicht traue, weil ich im echten Leben viel netter bin. Aber dann mal nur mit der Stimme den Leuten Angst machen oder Druck aufbauen, das finde ich dann schon mal gut, weil ich das im echten Leben gar nicht kann. Ich glaube, im echten Leben bin ich ein trotteliger lieber Kerl, der das dann rauslassen kann.

Sie haben so eine Sprachmacht, eine so kraftvolle, lebendige Sprache. Warum schreiben Sie nicht mal was schönes?

Das haben mich Marianne und Michael Anfang der Neunziger auch schon gefragt. Du bist doch so ein netter Kerl, kannst du nicht auch einmal etwas schönes machen? „Was Nettes!“

Und die Antwort?

Ich habe darüber nachgedacht, aber mich dagegen entschieden, und ich glaube, jetzt ist es zu spät.

Ihr ganzes Werk drückt, aus, welchen Impact Pop- und Trivialkultur auf ein Leben hat und auf einen Geist, der sich entwickelt. Ist Ihnen klar, welchen Impact sie auf das heutige Publikum noch haben?

Jetzt, wo ich etwas älter bin, habe ich das gemerkt. Wenn man plötzlich zitiert wird, das macht mir sowohl Angst als auch Freude. Es ist beängstigend, dass die Holländer beigebracht bekommen, „häng dich doch auf, du Beule“ angeblich eine deutsche Formulierung sei. Aber es freut mich sehr, wenn bei vielen Menschen Catcj Phrases hängen geblieben sind. Da denke ich dann: ach, guck mal, es war nicht umsonst.

War es schwierig, Little Britain fürs deutsche Publikum zu übersetzen?

Oh ja, die ganzen sexuellen Fachausdrücke beim einzigen Schwulen in Clandewwy Breffin, die musste ich erst googeln. Meine Search History war über Wochen versaut von Ausdrücken, die es damals alle noch nicht gab auf Deutsch.

Wissen Sie noch, wie sie Glory Hole als erster übersetzten?

Nein, was hab ich da gesagt?

Spannerloch“.

Ja, gar nicht schlecht.

Wie würde der junge Kalkofe den heutigen roasten?

Ich hätte mir früher nicht vorstellen können, dass ich heute überhaupt noch da bin und Sachen mache, die mir Spaß machen. Ich roaste mich ja ohnehin jeden Tag selber. Meine Familie erträgt den Glööckler Spot nicht, wo ich im Hintergrund im Kleidchen tanze.

Den will meine Tochter einmal am Wochenende sehen.

Das ist mir eine wichtige Lehre, die ich jedem mitgeben will. Man muss das Beste aus seinen Mängeln machen.

 

 

Wenn mich jemand nach meinem persönlichen Messe-Highlight fragt: natürlich die Quiche bei Athesia.

 

Windig & kalt: Windbeutel & Kalk

 

Und weil Samstag war, durfte Frau Bäumer auch mit aufs Bild:

Und das ist also Kalkofes Frau-Bäumer-Gesicht.

 

Auch bei Meike Bäumer bedanke ich mich an dieser Stelle: Das Interview mit Ewald Arenz zu führen war nicht nur eine Zeitersparnis für mich und ein Gefallen für Frau Bäumers Buch-Blog auf Insta: Sie hat genau das Ewald-Arenz-Gespräch geführt, das ich gerne haben wollte. Meins wäre nicht so Arenz geworden.

Danke für diesen Ausnahme-Gefallen.

 

 

Zum Geleit

 

Ich merke gerade, dass ich mit den Dankesreden beginne – sehen wir’s ein, die Messe ist zu Ende, und somit auch der Messe-Mayer Frankfurt 2025, Gastland Philippinen.

 

Dank:

 

Der Messe-Mayer mag mein Gesicht haben und die Öhrchen, aber er ist eine Schwarm-Intelligenz. Oder meinetwegen eine Schwarmfrechheit. Die vielen Fotos, die weder von Maren Ongsiek noch von Jule gemacht werden: Mittlerweile arbeitet jede:r für mich, der eine Kamera dabei hat.

Ich bin die Borg der Unnötigkeiten.

 

Foto: Nadine Kemmerer vom Café Hüftgold in Langenselbold

 

Oder Jan Scherberich vom Verlag Vemag, der dem Messebauer Dresen & Busenbecker geduldig erklärt, dass ich keinen Dachschaden habe, sondern einen Auftrag.

Der viele Zuspruch, das Essen – der Kaffee!

Der Kaffee ist auf so hohem Niveau gut, dass ich nicht mehr in der Lage bin, einen Sieger zu küren, ohne selbst ideellen Schiffbruch zu erleiden!

(Aber Hädecke, Moon Notes und S. Fischer dürfen sich das Siegertreppchen teilen.)

Vielen Dank, Verlage!

Ohne Euch gäbe es natürlich keine Messe, auf der Ihr mir Kaffee anbieten könntet.

 

Vielen Dank, eBuch!

Damals, als der legendäre Christian von Zittwitz sein Lebenswerk, das Magazin BuchMarkt, in neue und jüngere Hände zu geben suchte, übernahm die eBuch-Genossenschaft das Printmagazin und führte es bis nach Christians Tod weiter.

Ihr könnt mir hier viel erzählen von Absatz und Anzeigen, die wegbrechen, und Print, dem es schlecht gehe. Das weiß ich alles selber.

Aber dass Ihr es so lange hinbekommen habt, wie Christian lebte: Das war Timing, das war Wille, und das waren wir alle Christian von Zittwitz schuldig, und ich wollte gerne ein, zwei Jahre Heilung und Vernarbung abwarten, bevor ich das auf den Punkt bringe.

Dafür meinen Dank zuallererst an die Innovatoren aus Heidelberg.

Wurde Zeit, dass ich das sage.

 

Dann:

 

Mein Format Messe-Mayer und die Online-Redaktion dev.buchmarkt.de/ weiterhin zu betreiben und zu bezahlen, mag eine wirtschaftliche Entscheidung sein oder im Gegenteil keine. Vielleicht ist es auch eine aus Prestige oder Freundlichkeit, sogar aus Notwendigkeit! Aber in dieser Branche zählt tatsächlich auch das Wirgefühl. Das Lagerfeuer, würde von Zittwitz sagen. (Schreiben würde er es "LagREf u r" oder höchstens so ähnlich.)

Und indem Ihr, eBuch Genossenschaft, mir dieses Format nicht nur bezahlt, sondern auch exakt alle Arbeitsbedingungen unverändert und zu 100 % so ermöglicht, dass ich möglichst genau den Murks abliefere, den ich abliefere:

Damit macht Ihr sehr, sehr vielen Menschen und einer Branche eine sehr große Freude. Nach heutigen Internet-Maßstäben sind das nicht viele, aber nach unserer Zählmaschine etwa tausend am Tag.

Lohnt sich das?

Nun, ein Lachen ist ein Lachen, und tausend sind tausend. Und nach allem, was die Welt erfährt und erduldet, und nach allem, was diese Branche erschüttert und beschädigt:

Das brauchen wir. Also Danke, dass Ihr jeder neuen Messe einen Mayer spendiert.

 

Maren Ongsiek

Müsste ich dieses Format, das artifiziertes Nichtstun feiert und leicht aussehen soll, aber Planung und Vorbereitung verbirgt, neu erfinden, würde ich eine Maren Ongsiek von Anfang an einplanen müssen.

Und damit meine ich nicht den schnöden Nutzen der Bereichserschließung und wie wir uns gegenseitig in Wichtigkeitswährung aushelfen, indem wir wie eine Art Bizarromafia versuchen, hie und da Freude zu sprenkeln, wo es geht.

Damit meine ich einfach nur Dich, Maren. Art und Wesen. Wenn ich jeden Tag ein bisschen wie Maren bin, kriege ich so eine Messe besser hin.

Du bist eine enge Freundin, aber hier bist Du auch die Marketenderin der Herzen, der Stundenplan des Lächelns, der Teebeutel der Gelassenheit.

Nein, warte. Den Teebeutel nicht.

 

Das Making of: Stefan Könemann und ich

 

Du und Jule wisst, wie meine Kamera denkt.

Du fragtest scherzend, ob Du meine neue Jule seist, was mich in eine Inception der Hilfsbereitsdankbarkeit strudelt, denn die Jule wäre ja bereits meine neue Maren, falls Ihr nicht ohnehin alle nur in meinem Kopf existiert.

(Nach sechs Tagen Messe mit je drei Stunden Schlaf fühlt man sich wie die Booknook-Version vom Fight Club.)

Du bist jedenfalls viel, viel mehr als die Summe all Deiner Netzwerkerei.

 

Du bist der Kaffee.

 

 

Kitten-Dienst

Ich weiß, Sie wollen alle heim, und der Nachspann ist lang. Und das Letzte, was nötig wäre, wäre weiterer Cat Content. Aber ganz im Ernst:

Der Gott des schlechten Timings hat mir einen Wurf Kitten in die Messewoche gespült; und sowohl mein Haushalt als auch diese ganze Messe wären fucking zusammengebrochen, wenn nicht meine Partnerin, meine Tochter und meine Nachbar:innen tagsüber Kittendienst gehabt hätten.

Und dafür danke ich euch. Beate, Marie und Ihr Kesslers.

Und nicht nur ich – auch die eBuch eG, der Börsenverein und die ganze Buchmesse danken Euch.

 

Das ist Peperoni, eine von Fussels Schwestern.

 

Vielleicht guckt sie so, weil ich die Öhrchen noch aufhabe.

 

 

Ach herrje, Usborne wartet ja immer noch auf den Fotoshop der Woche. Die Messe ist schon längst fertig.

Und unsere Mittwochsabbilder sind immer noch in der Zeit gefangen.

 

Hören Sie, Claudia Holzer ohne n, es ist echt schon spät, und ich habe einen Wurf Kitten auf dem Kopf und eine Woche lang nicht geschlafen.

Wären alberne Hüte okay für diesmal, und ich gebe mir nächstes Mal wieder mehr Mühe?

 

Sie kriegen auch den schöneren.

 

 

MVB, Ihr seid ein klasse Verein. Oder das klasse Organ eines klasse Vereins.

 

Eure Nüsschen haben einen großen Vorteil und einen großen Nachteil.

 

Der große Vorteil:

„Kann eine komplette zweite Mahlzeit enthalten“

 

Der große Nachteil:

Die beigelegte Gazpacho ist leider schon abgelaufen.

 

 

(schnips, schnips, schnips, fade out, Mic Drop Mayer)

 

Kommen Sie bitte alle gut heim.

Wenn Sie eine von fünf Buchhandlungen sind: Überleben Sie bitte!

(Ihr anderen vier natürlich am besten auch.)

 

Ach so, ja, Politik:

Leseförderung bitte nicht mehr nur allein aufs Ehrenamt und den Buchhändler:innensäckel abwälzen, sonst haben wir in in ein paar Jahren keine Leser:innen mehr.

Das ist zwar mein noch halb freundliches Gesicht, aber Euer Farewell klingt sonst fast wie eine Drohung.

 

Immer noch ungeklärt nach all den Jahren: Wo ist Waldo?

 

Wahrscheinlich in Sachsenhausen.

 

 

Ihr und Euer

Matthias Mayer

 

 

 

Alles, was mich von Balut ablenkt,
Teil 6 von 6

Das kleinste Säugetier der Welt ist der Philippinen-Koboldmaki.

 

 

 

herrmayer@hotmail.com

 

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7 Antworten

  1. Eine Frankfurter Messe OHNE Meyer – dass wäre wie grüne Soße ohne Kräuter oder ZDF ohne Mainzelmännchen oder oder oder – schön dass Du da bist ,mit all Deinem sarkastischen Humor, Deinem hellen Geist und wachen Verstand und mit Deiner Sicht die Welt immer ein wenig schmunzelnd, aber auch kantig und kritisch zu betrachten und zu beäugen. Freue mich auf unser nächstes Wiedersehen 2026. oder Ahoi – wie man in Prag zu sagen pflegt ! Matthias Seuring

  2. Hat wieder viel Freude gemacht, lieber Herr Mayer, Sie in Frankfurt ein wenig zu begleiten, zumal ich inzwischen nur noch nach Leipzig fahre!
    Erholen Sie sich – und machen Sie weiter,
    herzlich,
    Lore Kleinert
    http://www.neue-buchtipps.de
    globale°- Literaturfestival Bremen

  3. Ich habe 30 Jahre Sachsenhausen genossen und nebenbei hauptberuflich die Buchmesse. Das alles ist jetzt 25 Jahre her, und ich freue mich jedes Jahr, durch Messe-Mayer noch ein bisschen dabei zu sein… und dass er CvZ nicht vergisst.
    Bodo Bleinagel

  4. Lieber MM.
    Es war mir zum 40 sten mal wieder eine Freude, ihre Beiträge zu lesen.
    Vielen Dank für die lieben Worte zu meinem Werk: Ich Ball. Im wilde Kerle Verlag GmbH zu bestellen!
    Mit freundlichen Grüßen
    Johannes van den Speulhof aka Jola Bilko = Ich Ball 😎

  5. Na da gönnt man sich mal einen freien Tag nach einer Woche Messe-Mayer-Bespaßung und schon ist ein vermeintliches Nüsschen-Gate am Start :-O Zum Glück weiß ich aus sicherer Quelle, dass es sich hier um keine investigative Enthüllung eines Lebensmittel-Skandals handelt, weil ich selbst dieses exklusive „Beweisstück“ unter der Hand rausgegeben habe. Es beweist allerdings nur, dass unser Dienstleister das falsche Datum auf die richtigen und richtig leckeren Nüsschen gedruckt hat, so dass wir jetzt einen Jahresvorrat im Büro haben, weil wir die Nüsschen eben nicht unters Messevolk gebracht haben. Memo für die #lbm26: trocken Brot statt Nüsschen oder anderer Leckereien für den Mann mit den Öhrchen 😉 Ansonsten gilt: Es war mir wieder ein Fest, lieber Messe-Mayer!

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