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Kölner PREMIERE Pressebörse: Austausch, Ausblick und aktuelle Themen der Kinder- und Jugendbuchszene

hintere Reihe: v.l.n.r. Svea Unbehaun, Mira Wrede, Virginie Ehlert, Judith Kaiser, Katja Desaga, Jacqueline Frei; vordere Reihe v.l.n.r. Alexandra von Michel, Paula Heidenfelder, Amelie Sturm

Mit rund 40 akkreditierten Journalist:innen, Multiplikator:innen und Veranstaltungsprofis aus Köln und Umgebung sei die diesjährige PREMIERE Pressebörse in der Galerie Liebefeld in Köln-Ehrenfeld ein voller Erfolg gewesen, berichten die Veranstalter:innen. Kurz vor Weihnachten luden die Verlage Hanser, Jacoby & Stuart, Magellan, mixtvision, NordSüd, Thienemann Verlage, Tulipan und die Verlagsgruppe Oetinger zur Vorstellung der Frühjahrsprogramme und zum Austausch über aktuelle Branchenthemen ein – ein Termin, der neben den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig die Möglichkeit biete, Einblicke in die Programmplanung der Verlage zu erhalten und sich direkt mit den Presseverantwortlichen zu vernetzen.

Bei der Präsentation der Frühjahrsnovitäten sei die Nachfrage nach realistischen Kinder- und Jugendbüchern deutlich spürbar gewesen. Genauso nach dem „besonders“ illustrierten Buch – ob im Bilderbuch oder Comic. Im Frühjahr seien es alltagsnahe Themen wie Introvertiertheit oder empowernde Bücher, die die Verlage hier anbieten könnten; es würden aber auch gesellschaftspolitische Fragen verhandelt, wie die von Macht und Kontrolle in einer Gesellschaft.

Pressearbeit im Wandel

Ein weiteres zentrales Thema auf der Pressebörse war: Wie verändert sich die klassische Pressearbeit? Wo findet Kinder- und Jugendliteratur in den etablierten Medien noch statt? Mit welchen Herausforderungen haben Journalist:innen dort zu kämpfen? Welche neuen Formate, wie beispielsweise Podcasts sind entstanden und welche Anknüpfungspunkte bieten sich z.B. in der Leseförderung, etwa durch Kooperationen mit Initiativen wie dem Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur. Diese und andere Fragen waren Gegenstand vieler Gespräche unter den Pressekolleginnen und ihren Gästen.

Das Format Pressebörse habe sich längst als wichtiger Treffpunkt für die Kinder- und Jugendbuchszene etabliert. Und die Resonanz habe gezeigt: Gerade in bewegten Zeiten ist persönlicher Austausch wichtiger denn je.

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