2025 erzielte der Deutschschweizer Buchmarkt einen Gesamtumsatz von CHF 581,8 Mio. Das entspricht einem Plus von 1,1% gegenüber 2024. Sowohl der stationäre Buchhandel und die Onlineshops als auch das Geschäft mit Schulen, Bibliotheken, Firmen und weiteren Institutionen legten leicht zu. Insgesamt bewegt sich der Deutschschweizer Buchmarkt seit Jahren seitwärts, so der Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verbands (SBVV), der das das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment mit einem jährlichen Marktreport beauftragt hat.
Die in etwa gleichbleibenden Zahlen belegten eindrücklich, dass sich das Buch trotz ständig größerer Medienkonkurrenz und anhaltender Kaufzurückhaltung sehr gut halte; es genieße breite gesellschaftliche Anerkennung und sei bei den Konsumentinnen und Konsumenten ungebrochen beliebt, so der Verband. Dafür spreche auch das überdurchschnittlich gute Weihnachtsgeschäft 2025, bei dem das Buch, vor allem in seiner physischen Form, einer der wichtigsten Geschenkartikel geblieben sei. E-Books erzielten 2025 einen Umsatz von insgesamt CHF 33,4 Mio.
Insgesamt verkauften die Buchhandlungen und Onlineshops inkl. E-Books 2025 18,5 Mio. Bücher, 0,3% mehr als 2024. Dass das Umsatzwachstum höher ausfiel als die Ausweitung der Menge, ist eine Folge der Preisentwicklung: Bücher wurden im letzten Jahr in der Schweiz 0,9% teurer, der Durchschnittspreis eines physischen Buches beträgt nun CHF 23,07.
Die Zahl der Buchhandlungen der Deutschschweiz, die dem SBVV angeschlossen sind – rund 90% aller Betriebe – sank im Vergleich zum Vorjahr (274) um 7 auf 267. Insgesamt arbeiten demnach etwa 2000 Personen im stationären Buchhandel.
Der Anteil der Schweizer Verlage am Umsatz des stationären Buchhandels und der Onlineshops liegt beim physischen Buch bei 17% – auch diese Zahl habe sich über die Jahre kaum verändert. Über 80% der in der Schweiz verkauften Bücher stammen aus Deutschland und Österreich, umgekehrt wird geschätzt, dass etwa jedes 35. in Deutschland verkaufte Buch von einem Schweizer Verlag publiziert wurde.