Ein Sprecher von Staatsminister Wolfram Weimer erklärt:
„Die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises sollte am 19. März 2026 erstmals im Rahmen der Leipziger Buchmesse stattfinden, in einem konzentrierten, würdevollen Festakt. Nun droht aber die Debatte um die Nicht-Berücksichtigung von drei Juryvorschlägen den eigentlichen Sinn der Veranstaltung – nämlich die Auszeichnung und Ehrung unabhängiger Buchhandlungen – zunehmend zu überlagern. Eine angemessene Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger scheint in einem solchen Kontext kaum noch möglich. Daher sagen wir die diesjährige Veranstaltung zum Buchhandlungspreis am 19. März 2026 ab. Die ausgewählten Buchhandlungen werden Preisgeld und Urkunde auf direktem Wege erhalten. Die Bekanntgabe der Hauptpreise wird in gesonderter Form erfolgen.
Wir werden zudem zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Diskussion im Rahmen einer öffentlichen Dialogveranstaltung über Kunst- und Meinungsfreiheit und die Bedeutung staatlich finanzierter Kunstpreise einladen.“
7 Kommentare
So albern wie lächerlich, beleidigte Leberwurst, ein peinlich unsouveräner kulturpolitischer Umgang mit Buchhandel und Kulturszene. Schwere Beschädigung des Staats-Amts!
„Wir werden zudem zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Diskussion im Rahmen einer öffentlichen Dialogveranstaltung über Kunst- und Meinungsfreiheit und die Bedeutung staatlich finanzierter Kunstpreise einladen.“
Na, da bin ich mal gespannt, wann, wo und wie das stattfinden wird!
Andreas
Wenn ein Kulturstaatsminister Fehler macht, sollte er sie zugeben anstatt Preisverleihungen abzusagen. Peinlicher geht es nicht mehr.
die absage der verleihung ist keine gute reaktion , sie gleicht rher einer trotzreaktion angemessender wäre es, die entscheiduing, die drei streichngen der buchhandlungen rückgöngi zu mavhen,dies wöre sowohl aus kulfureller und aus poklitiscger sicht eine angemessene rmaßnahe die nichtverleihunjg macht den eindruck als scheue man die öffentlichkeit, überweist still das geld unf hofft damit allen weiteren diskussionjen aus dem weg zu gehen
die öffehtlkuckeitr efährtr es nicht und hält dann hoffentlich den mund
in der polituk und insbesondere in der kulturpolitik sollte man kritsche stimmen wahrnehmen und sich damit auseinandrsetzen e nur so bleibt dfie vielfalt erhalten, die wiur so dringend benöigen und die die kzutur so weichtig macht
die absage der verleihung ist lächerlich und jämmerlich
immer noh sauer
dsoris lepach
Erst Zensieren und dann noch FEIGE sein!!
Das Ganze ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der die gesamte Kulturbranche betrifft und bedroht. Jeder und Jede ist an dieser Stelle aufgerufen, sich dem entschlossen entgegen zu stellen. Warum ist dieser Mann überhaupt noch im Amt? Noch dazu handelt es sich hier um einen eklatanten politischen Missbrauch des Verfassungsschutzes. Die Gerichte werden das hoffentlich klarstellen. Jetzt die Veranstaltung aus Angst vor den zu erwartenden Protesten abzusagen, zeugt von einer solchen moralischen und politischen Verkommenheit, dass einem die Worte fehlen. Meine solidarische Grüße an die drei betroffenen Buchhandlungen!
Ich bin begeistert von den Kommentaren:
Peinlicher konnte dieser Minister nicht agieren. Überraschend ?
Ich hatte schon gehofft, dass die Buchhandlungen solidarisch absagen.
Irgendwas riecht nach Kulturverfolgung amerikanischer Art..
Ulrich Minkner. Einbeck (Klarname)