
Liebe Maike Henkel von der Leipziger Buchmesse,
ich habe mich noch gar nicht für die Leipzigsocken bedankt. Also ich habe mich bei einigen Leipzigsocken bedankt, aber Ihre haben mich erst postalisch nach der Frühlingsmesse erreicht, so dass ich Ihnen erst jetzt danken kann. Viele wissen nicht, dass ich zwischen Leipzig und Oktober vom Netz genommen und im Frankfurter Messekeller eingelagert werde.
Aber kaum wurde ich aufgetaut und rehydriert, bekam ich Ihre freundliche Post nachgereicht.

Untertitel: Und habe sie gleich angezogen.
Und nun kann sie losgehen, die allerneueste 78. Frankfurter Buchmesse, besondererweise zum runden Geburtstag unseres lieben Magazines BuchMarkt! Ich wünschte, es gäbe uns noch, damit wir alle zusammen feiern können. Aber die, die es noch gibt, als buchmarkt.de, die stecken immer noch ihre Köpfe zusammen und stellen beispielsweise Pfefferminz her.

Untertitel: 60 Jahre PfefferMinz
Mein Name ist Matthias Mayer, und ich wurde vor weit mehr als 60 Jahren von Christian von Zittwitz in ein Format gesteckt, das ich seitdem trage wie meinen Konfirmationsanzug und zwei Plüschohren: Den sogenannten Messe-Mayer. Ich soll hier jeden liebevoll roasten, und meistens geht es auch gut.
Und wenn nicht:

Untertitel: Die haben Zeit.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Buchmesse; Sie wissen ja inzwischen, wie hier alles funktioniert: Ich messe Buch, und Sie lesen mit.
PRESSEKONFERENZ
Einer der zahlreichen Eröffnungsriten einer Buchmesse ist der Presseempfang, extra ohne Häppchen. Der Direktor, der Vorsitzende und eine Bonusredeperson werden von Dr. Torsten Casimir durch die Eröffnungsstunde geführt. Sollte ich auf dieser Messe auch nur die kleinste Chance kriegen, Juergen Boos noch einmal zu sprechen, bevor er sein Amt niederlegt, muss ich ihn endlich fragen, warum er die Journalisten so unbedingt aushungern will. Denn dies ist seine letzte Messe! Also als Direktor. Nicht dass Sie denken, er hätte dann Hausverbot. (Kann aber natürlich noch kommen.)
Normalerweise sprechen wir an diesem Morgen immer über Meinungsfreiheit, Vielfalt und Kreativität, und über die Grenzen all dessen durch Unterdrückung, Armut oder Etatismus. (Ein Wort, das ich erst am Nachmittag vom Kohlhammer-Verlag lernen werde.) Aber heute sind die drei Sprecher sich einig darüber, dass der größte gemeinsame Feind am Horizont die künstliche Intelligenz ist. Nicht im Sinne eines Feindbildes, aber durchaus im Sinne einer Sache, die mindestens kennzeichnungspflichtig sein sollte.
War nicht sogar eine der allerfrühesten künstlichen Intelligenzen eine literarische Erfindung, die ein Fehlschlag wurde? Jawohl, Pinocchio. Durch und durch künstlich, aber kaum intelligent. Aber Holz beiseite: Die Tschechen waren es, die überhaupt sogar das Wort „Roboter“ erst erfunden haben, und heute sind sie Ehrengast auf einer Buchmesse, die sich gemeinsam den Gesamtschaden ansehen muss.

Untertitel: Na, besten Dank, Karel Čapek.
Als erster spricht Sebastian Guggolz, der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. (Nicht Börse wie Aktien, sondern Börse wie mittelalterlicher Tauschmarkt.) Wenn Sie sich wundern, wie die das immer machen, dass jeder Sprecher auf magische Weise über ein volles Wasserglas verfügen kann:

Untertitel: Ich habe die geheime Wasserübergabe dokumentieren können.
Als zweites spricht Messedirektor Juergen Boos in seiner allerletzten Eröffnungsrede. Dr. Casimir freue sich sogar sehr darauf, dass Juergen Boos nun seine letzte Eröffnungsrede halte, aber ich bin sicher, dass das eigentlich freundlich gemeint war.

Untertitel: Oder will er ihn hier wirklich hauen?

Untertitel: Schon mal üben: So geht ein Rollator.
Als Gastsprecherin (zu Deutsch: Feature female Key Note Speaker) konnte die Messe Jill Lepore aus den USA vom Beck-Verlag ausleihen, die dort „Die Regierung der Maschinen“ veröffentlicht hat, um mein Rondo von Rossum Universal Robots hin zu ChatGPT zu untermauern, aber das mag auch Zufall sein.

Untertitel: He, wie ist denn dieses frische Glas Wasser da hingekommen?
Und natürlich, weil das Tradition ist, ist Juergen Boos pünktlich zur Messe wieder mal erkältet. Man möchte fast meinen, er sei allergisch gegen Bücher. Dr. Casimir geht so weit, dass eine Boossche Erkältung zur Messe nicht einmal mehr eine Nachricht sei. Für mich schon: Lieber Pressesprecher, Ihr Boss ist ein Sprechepresser.
(Also, weil er so erkältet klingt, und weil ich Schüttelreime mag.)

Untertitel: Ebenfalls weit hergeholt: Affektregulierung, Ambiguitätstoleranz und Delegitimisierung.
(Drei Wörter, die ich beeindruckt notiert habe, aber ich weiß nicht mehr, in welchem Zusammenhang.)
Für sein Lebenswerk überreicht Guggolz dem scheidenden Boos den Friedrich-Perthes-Preis, den er sich kurz vor der Veranstaltung erst ausgedacht hat.

Untertitel: Jetzt muss ich auch noch Friedrich Perthes googeln? Eine Armbanduhr hätte doch auch gereicht
(Perthes, Brockhaus und Cotta waren die bedeutendsten Verleger der Goethezeit.)
Mein persönliches Highlight war die Gebärdendolmetscherin: Weil Hörgeschädigte bekanntlich besonders gut im Sehen sind, hat man sie extra
a) abseits der Bühne
b) etwas niedriger
c) im Dunkeln
platziert.

Untertitel: Nur damit ich mir das nicht ausdenken muss
(Und sprechen Sie bitte alle etwas leiser aus Rücksicht auf die Sehbehinderten.)

Untertitel: Dünnes Eis, Herr Mayer.
GASTLANDPAVILLON
Es ist eine liebgewonnene Frankfurter Tradition, dass wir ein Land oder einen Kulturkreis als Ehrengast einladen, die sich ihren eigenen Schlafsaal herrichten dürfen: den Gastlandpavillon. Dann macht mal. Vorher lassen wir immer großen Freiraum, um hinterher dann enttäuscht zu sein, dass kein Wasserfall von der Decke kommt wie bei Neuseeland 2012. Der eine installiert halt James Camerons Pandora, der andere stellt nur ein paar freundliche Sitzmöbel hin und nennt es einen Tag.
Und die Tschechei?

Untertitel: Erst mal alles aufblasen.
Es erwartet uns ein Wald aus Airbags, mehr an- als ausgeleuchtet, und obwohl sie alle weiß sind, scheint das Licht mehr abzufließen als zu anzuhaften. Als würde man eine seltsame tschechische Kinderserie sehen und eine Marionette aus Knete kommt gleich um die Ecke.
Erstaunlich simpel, verspielt und erfreulich beulig. Alles ist wulstig und kissig und rund, weitestgehend kantenlos. (Ist kantenlos eine gute Message?) In einer Führung wird die Installation und die Gedanken dahinter erörtert, aber damit ich diese Beulies unvoreingenommen genießen kann, will ich gar nicht wissen, was sich der Tscheche hierbei gedacht hat.

Untertitel: Journalisten werden zur Opferbeule geführt und hineingeworfen

Untertitel: Selten sah ein Buchregal so verloren aus

Untertitel: Sogar die Kaffeebar ist von Morbus Michelin befallen
Mit großem Vergnügen beobachte ich, wie Kollegen versuchen, Motive aus dieser Luftmatratzenentropie herauszuholen.

Untertitel: Rundblick über die Unbeholfenheitshüpfburg
Jawohl, Sie haben richtig gelesen: Tschechien, das berühmte Küstenland.

Untertitel: Typischer Binnenlandhumor
Ich weiß nicht, was ich noch weiter über all diese Luftpillen schreiben soll. Erwähnte ich, dass sie luftgefüllt sind? Dass jedes einzelne ein eigenes Ventilationssystem hat?

Untertitel: Und zwar nur, damit ich das machen kann
Es sind wirklich viele in vielen Formen, ulkige, freundliche Prallheimer, die eine kuriose Ungemütlichkeit ausstrahlen. Wenn eine Folge von Dr. Who jemals auf dem Planeten Tschchien spielt, stelle ich mir so die Landschaft vor.

Untertitel: „Schau mal, da steht Pan Tau zwischen den Pneumoiden“
SCHNAPPSCHÜSSE AUS DEN HALLEN
Die Hallen wurden neu aufgeteilt, außer für Konzerne, die sich das nicht gefallen lassen müssen. Halle 1 fällt wieder weg, dafür haben wir den Romantasyquatsch in die Festhalle verlegt. Die haben wir ja noch nie geöffnet. Einige, die unten waren, sind jetzt oben; einige, die oben waren, sind jetzt unten; und einige, die in Halle 3.0 waren, sind jetzt auf Halle 12.7, Fechenheim und Mordor aufgeteilt. Das neue System ist komplett K.I.-erstellt und macht neugierig auf mehr.

Untertitel: Die hohe Decke in Halle 3.0 beunruhigt die armen Kalender

Untertitel: Die niedrige Decke in Halle 5.0 bedrückt die armen Bücher von Kiepenheuer, und außerdem gibt es dort zu wenig Toiletten

Untertitel: Ach so, das ist kein Hinweis, sondern ein Auftrag!
Im Forum gibt es zwei Flügeltüren, die jahrzehntelang verschlossen waren. Aber man kann sie einfach öffnen, wenn man Juergen Boos lieb um die Schlüssel bittet, und dahinter hat der Schlawiner nämlich eine Festhalle versteckt!

Untertitel: Das hat der sich doch bei Narnia abgeguckt
Na, das nenne ich mal eine Deckenhöhe!

Untertitel: Da sollen die Jammerlappen in Halle 3.0 mal schön leise sein.
Fun Fact: Kartonhaufen sehen in der Festhalle genau so aus wie in schnöden, konventionellen Alltagsmessehallen. Aber he – Moment mal! Was ist denn DAS für eine Sauerei?

Welches Ferkel hat denn da einen Kaffeebecher einfach hingeworfen?
Eine der schönsten Hallen, die wir haben, ist natürlich die 3.1 wegen Ihrer atemberaubenden Deckenarchitektonik. Normalerweise sehen die älteren Hallendecken aus wie invertierter Heizungskeller. Aber nicht Dreipunkteins. Die sieht aus wie als hätte Luc Besson mit Hans Ruedi Giger ein Kind gemacht.

Untertitel: Und das hätte dann diese Decke gebaut.
Dieses Jahr sind die ausländischen Verlage hier untergebracht! Was bedeutet, dass ich die Halle nach diesen Fotos verlassen und erst 2027 wieder betreten werde. Aber ich war hier!

Untertitel: Skandinavien hat einen tollen Fußboden

Untertitel: Der Stand von Litauen sieht komplett aus wie Stift auf Papier

Untertitel: Und ich habe keinen Radiergummi dabei!
Wohin führt diese Türe in Halle 4.1? Die war hier letztes Jahr nicht.

Untertitel: Der Boos denkt auch, er kann hier machen, was er will
Unbenötigter, ungenutzer Platz: Einfach eine Wand drum und eine Tür dran!

Untertitel: Trend: Einfach mit „Liminal Space / Backrooms“ beschriften und als Attraktion anbieten!
Auf der Agora finden sich schöne Installationen und Hingucker:

Die Büchergilde hat ein ironisiertes „Zu verkaufen“-Schild aufgehängt:

Untertitel: Von wegen ironisiert. Beim besten Angebot schlägt Elspas zu
Bei Dorling Kindersley finde ich dieses große Objekt gegen Skorbut:

Da schläft Ottolenghi drin
Der Kohlhammer-Verlag beeindruckt mich mit coolen Sprüchen und klugen Wörtern:

Untertitel: Es ist aber auch hilfreich, wenn man gepflegt ist.

Untertitel: Was soll ich da sagen, mein erster Kaffee kommt erst in sechs Bildern.

Dieses Wort habe ich heute neu gelernt: Etatismus.
Etatismus
a) Wenn man sich immer an seine Geldpläne hält
b) sexueller Höhepunkt
c) mittelalterliches Werkzeug zum Gemüsezerkleinern (lateinisch für „Kohlhammer“)
Oh, schauen Sie nur: Hier wird die komplette verbrauchte Hallenluft von unten einfach ein Stockwerk höher geleitet!

Untertitel: In Wahrheit ist das der Poesiemat des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds

Untertitel: „In jedem siebten Ei“, Uli-Faure-Edition (als er noch geraucht hat)
Libri wird heute irgendwie überhaupt nicht fertig: Seit Stunden und Ewigkeiten laborieren die an ihren fünf Buchstaben herum:

Untertitel: Laura? Leere? Lourd? LeDry? Lorre (Peter)?
Und nun endlich zu meinem verdienten Kaffee. Droemer Knaur hat eine Kaffeemaschine mit eingeblendetem Verlagsdisplay!

Untertitel: Wenn das Mode macht, will ich auch mal den Airfryer von Suhrkamp sehen

Untertitel: Darauf warte ich seit sechs Bildern.
Wenn ich jetzt noch ein schönes Foto von mir und dem Kaffee hätte:

Untertitel: Besser wird’s nicht ohne Jule
Liebe Grüße von Jule Wenzel, die mich dieses Jahr nicht begleitet. Die beste Messepraktikantin ever hat Termine, die entweder wichtiger sind als ich oder tatsächlich bezahlt werden, aber das heißt nicht, dass Sie sie dieses Jahr nicht sehen werden.
Liebe Jule, falls Du mitliest: Viele Menschen fragen nach Dir und grüßen Dich!
(Und falls Du nicht mitliest, hast Du all diese Menschen maßlos enttäuscht.)
(Hahahaha, nein, war nur ein Witz. Du hast natürlich nur mich enttäuscht.)
MENSCHEN, DIE ICH TRAF
Ich treffe keine Menschen. Die treffen immer alle mich, während ich gerade in der Sekunde an menschenlose Situationen denke. Aber machen wir uns nichts vor:

Untertitel: Die Messe ist erst Messe, wenn Ongsiek.
Das möchte ich allerdings auch von Mirjam Mustonen sagen:

Untertitel: Die Messe ist erst Messe, wenn Mustonen.
Aber eigentlich möchte ich das auch von der Pizza sagen, die ich bei S. Fischer abgreife.

Untertitel: Die Messe ist erst Messe, wenn Achtel Fußbodenkontaktbrokkolipizza.
Aber zum Glück ist das kein Wettbewerb.
Sonst würde natürlich die Pizza gewinnen.
Hier lerne ich endlich mal Frauke Prayon kennen. Ich sage „endlich“, weil ich Frau Prayon gebucht habe für eine Veranstaltung in meinem kleinen Buchladen:

Untertitel: Also nicht nur Frauke Prayon, sondern auch noch die drei anderen Damen.
Hier treffe ich Fau Dr. Daniela Völker von Penguin Random House und Michael Zirn vom Frech-Verlag, ebenfalls Pengdom House.

Untertitel: Die Laune ist gut, aber aus entsetzlichen Gründen.
Denn Diddl ist zurück.

Untertitel: Was ist schlimmer, die entsetzlichen Füße oder der Blick ohne alle Hoffnung?
Und jetzt gibt es auch noch Merch zum Merch:

Untertitel: Der Zweck heiligt die Middl
(Ich glaube, so allmählich begreife ich, wie Buchhandel funktioniert.)
Apropos funktionieren:

Untertitel: Gleich kommt das Awareness-Team
Ich hatte so sehr gehofft, endlich meine Freunde vom Messebauerteam Druse & Baislbecher kennenzulernen, aber erst haben Messebauer keine Zeit, und dann müssen sie weg. Lieber Herr Gundermann: Seien Sie hiermit gegrüßt und aufgewartet.
Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder eine eigene Messetassen-Edition!
Alexander Kraft von der Frankfurter Buchmesse hat sie mir geschenkt und sich damit einen Platz im Messe-Mayer gesichert.

Untertitel: Und beides wusste er vor einer Minute noch nicht!
ALTBIERANSTICH
Es gab gar kein Altbier. Das gibt es hier schon lange nicht mehr. Aber ich kann doch nicht die Überschrift dieser beliebten Rubrik ändern, nur weil die eBuch das falsche Bier ausschenkt. Gemeint ist jedenfalls die traditionelle Abschlussveranstaltung des Aufbautages am Stand von BuchMarkt, mit Laugenbrezeln und Fassbier.
Generell neigt diese Messe zu Abschlusspartys, und das hier ist immer die erste.

Untertitel: Julian Müller und Tommy Deisenroth machen die Luft aus dem Becher
Das hier ist ein schöner Schnappschuss mit Claudia Holzer vom Usborne-Verlag und womöglich Dennis Hasse von dtv, weil ich grad mein Wichtigtuergesicht mache.

Untertitel: also zufällig immer, wenn ich den Mund öffne
Von den vielen Leuten, die ich jetzt alle nicht fotografiere, damit sie in Ruhe ihr Bier trinken können, will ich aber auf zwei nicht verzichten:

Untertitel: Angelika Siebrands und Holger Ehling: Gibt es nettere Lächeln auf dieser Messe?
Die obligatorischen Crowd Shots: Egal wie klein die Menschentraube ist, einem Gabelstapler wäre sie immer noch im Weg.

Untertitel: Lagerfeuer der Branche, hatte von Zittwitz so gerne gesagt.
Und dann ist uns noch die Null weggeflogen!

Untertitel: Gerade rechtzeitig zur Einschulung.
ZUM GELEIT
Und das war mein Messedienstag. Alles Profane erfährt eine Glamourisierung, sobald man die Messe heranverkofferwortet. Messedienstag, Messekaffee, Messeticket. Und natürlich Messe-Mayer – eine Erfindung von Herausgeberlegende Christian von Zittwitz, dem Schutzpatron aller Zittwitzbolde.
In dieser feierlichen Stimmung will ich nun nach Hause gehen, so gesehen bei Lanoo:

Untertitel: Das ist SO Frankfurt Buchmesse!
Der Text heute war schwer zu schreiben, weil ich erst seit letzter Messe abends zu Getier nach Hause komme, das völlig unterspielt, untertobt und unterkost ist.
Ich kann so nicht arbeiten:

Untertitel: Das ist Prinz Fasusu, genannt Fussel
Und so auch nicht:

Und das ist Lady Salsa Salata, genannt Sally.
Cat Content und Backrooms: Wir vom BuchMarkt wissen, wie’s geht!
Ach ja, falls dieser Text erst im Laufe des Vormittags auftaucht, liegt das daran, dass ich einen nächtlichen 404 hatte. Also der Computer. Meiner oder der vom BuchMarkt. Glauben Sie bloß nicht, dass ich wüsste, was das bedeutet, aber die liebe Hanna Schönberg darf morgens meinen ganzen Schmus noch formatieren und die Konturen nachziehen.
Zwei Dinge noch, liebe Vereinigte Staaten von Amerika, nur der Klärung halber.
Erstens:

Untertitel: Wir schreiben „Whodunit“ jetzt lieber mit zwei N, wie die Briten und die Australier.
Zweitens:

Untertitel: SO sieht ein ordentlicher Reflecting Pool aus.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Auftaktmittwoch!
Ihr und Euer
Matthias Mayer
Warum Karel Čapek recht hatte, Teil 1 von 6

Untertitel: Bender Rodriguez Bieger aus „Futurama“