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Frankfurt: German Design Award 2016

Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

Gestern Abend wurde im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt die Ausstellung zum German Design Award 2016 eröffnet, die nunmehr zum dritten Mal in diesem Haus stattfindet. Die Exposition steht in Zusammenhang mit der Messe Ambiente.

Die preisgekrönten Erzeugnisse und Projekte in den beiden Hauptkategorien Excellent Communication Design mit 20 Unterkategorien und Excellent Product Design mit 28 Unterkategorien sind bis zum 28. Februar 2016 zu sehen.

Der German Design Award wurde 2012 vom Rat für Formgebung initiiert und zählt zu den weltweit anerkanntesten Wettbewerben auf diesem Gebiet.

Der Ehrenpreis Personality ging in diesem Jahr an Konstantin Grcic, der von art – Das Kunstmagazin bereits 2008 als „größter lebender Designer“ gewürdigt wurde. Der 1965 in München Geborene mit serbischen Wurzeln erwarb sich als Industriedesigner internationale Anerkennung.

Matthias Wagner K, Direktor des Museums Angewandte Kunst, begrüßte die Gäste im Richard-Meier-Bau.

Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rates für Formgebung, lenkte die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Exponate, die sich von der App bis zur Architektur erstreckten.

René Spitz hielt eine kurze Laudatio auf Konstantin Grcic und unterstrich, dass der herausragende Designer „tiefen Respekt vor dem, was vorhanden ist“ habe und mit überraschenden wie einfachen Lösungen überzeuge.

Grcic bedankte sich: „Der Preis ist nach 25 Jahren Arbeit eine schöne Ermutigung.“

In der Hauptkategorie Excellent Communication Design, Unterkategorie Bücher und Kalender, gewann das Buch Working Green at Play Museum, das den Entstehungsprozess des Play Museum in Seongnam (Südkorea) dokumentiert, Gold.

Auszeichnungen erhielten weitere 12 Bücher und Kalender, darunter Bergsteigen im Flachland von Urs Mannhart, Secession Verlag für Literatur, Gestaltung: Sibylle Krause, Kochan & Partner; Fluchtatlas, Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Gestaltung Lilli Scheuerlein, Yvonne Moser, Laura Markert; der Kalender Hamburg von der Klötzner Company Werbeagentur, Gestaltung: Martin Klötzner, Marie Klötzner, Dagmar Köhler, Hubert Machate; der Architekturführer Frankfurt 1950 – 1959, DWB Hessen/Opatz Kommunikation, Gestaltung: Wilhelm Opatz; das Gedenkbuch für das Konzentrationslager Dachau, Gestaltung: Christian Schüller, Christian Mania.

In der Unterkategorie Typografie wurde kein Gold vergeben, ausgezeichnet wurden Volkswagen Corporate Typeface und die Schriftfamilie Sindelar, entworfen von Stefan Willerstorfer. Die Schrift wurde für Zeitungen und Mediendesign entwickelt.

JF

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