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Abschiedsfest für Hans-Gerd Lamers: „40 Gastgeber und nur zwei Gäste“

Zum Jahresende wird Verlagsvertreter-Urgestein Hans-Gerd Lamers nach über 39 Jahren in den Ruhestand gehen. Das war Anlass für Jörg Pillunat (mit konspirativer Unterstüzung von Angelika Lamers) seinem Partner in der gemeinsamen Verlagsvertretung eine Überraschungsparty zu organisieren. Als der ahnungslos nach der Fahrt von Moers nach Herdecke zum vermeintlichen Gänsebraten zu viert das Haus betrat, warteten 40 Freunde und Weggefährten auf ihn.

Die Überraschung war gelungen

Pillunats List, zur Abschiedsvorstellung in sein Haus einzuladen, war aufgegangen – und so konnte er ihm in Anwesenheit etwa von Heyne-Verleger Ulrich Genzler oder seines letzten „Chefs“ Markus Klose noch einmal öffentlich sagen: „Du warst das große Glück in meinem Berufsleben, ich habe fast alles von Dir gelernt, Du bist ein ganz Großer“. Falls das zu viel des Lobes war: Wolfgang Henn, der viele Reise-Jahre gemeinsam mit Lamers die Aufbauzeiten des Heyne Verlages mit gestaltet hatte, machte launig deutlich, dass auch „ganz Große“ kleine menschliche Schwächen (gute Weine, aber auch gute Gummibärchen) haben können. Und Markus Klose, mit Hans-Gerd Lamers seit der eigenen Lehrzeit schon befreundet und später an verschiedenen Berufsstationen sein Vorgesetzter, setzte mit einer berührend-hinreißenden Rede der Leidenschaft unseres Freundes Hans-Gerd ein kleines Denkmal, das zwar gestern abend nur „40 Gastgeber und zwei Gäste“ hören konnten, aber bei allen lange unvergesslich bleiben wird: „Du hast immer gewollt, dass was wir tun, was Du tust, gut ist. Für uns, für die Branche. Für das Buch“. Seine Sätze zu und über ihn hatte er mit liebevollen Skizzen auf großformatigen Pappen illustriert. Logisch wohl, dass die letzte Zeichnung ein großes Herz zeigte.

Ob der große Beifall danach dem Redner oder dem Gefeierten galt, das war gestern Abend aber für den Reporter nicht mehr zu klären. LitCologne-Macher Werner Köhler, der mit seinem Freund HG Lamers viele Jahre ein Ferienhaus in Frankreich geteilt hatte, saß neben ihm – fragen wir ihn beim nächsten Treffen. Unübersehbar aber war die Rührung beim Gefeierten darüber, dass so viele Freunde zum Teil von sehr weit her gekommen waren.

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