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Buchpräsentation im Atelier von Jan von Holleben

Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen?, lautet der Titel des neuen Buches von Jan von Holleben, das jetzt im Gabriel Verlag erschienen ist und sich mit fünf Weltreligionen beschäftigt. Am Montag konnten sich Pressevertreter im Studio des Berliner Fotokünstlers ein Bild von seiner Arbeitsweise machen. Anschließend wurde mit den am Buch beteiligten Kindern in der benachbarten Bibliothek am Luisenbad die Buchpremiere gefeiert.

Jan von Holleben

Jan von Holleben, den wir von Büchern wie Kriegen das eigentlich alle? kennen, geriet ins Schwärmen, als er von den Begegnungen mit den Schülern aus verschiedenen Kulturen erzählte, die sich in seinem Studio trafen. Insgesamt waren über 80 Kinder an dem Projekt beteiligt. Jan von Holleben erläuterte seine Legetechnik und zeigte seine vielfältigen Requisiten wie Süßigkeiten, Luftballons, Strohhalme, Muscheln, Bauklötze, bis hin zu Verkleidungen. Es hat dem, Künstler sichtlich Spaß gemacht, gemeinsam mit den Kindern die Bilder für das Buch zu entwickeln.

In Text und Bild beantwortet Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen? authentische Kinderfragen zu den fünf Weltreligionen; Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und Judentum. Die Herausforderung habe darin bestanden, der Objektivität nahezukommen und jeder Religion gerecht zu werden, so Programmleiterin Katharina Ebinger. „Das Entstehen des Buches war besonders arbeitsaufwändig“, betonte sie.

Und das lag nicht nur an den Fotos. Die Texte stammen von der Journalistin Jane Baer-Krause aus Hannover. Sie ist Initiatorin des mehrfach ausgezeichneten Projekts www.religionen-entdecken.de, das Kindern Wissen über verschiedenen Religionen vermittelt und so Berührungsängste abbauen und Toleranz fördern will. Woche für Woche beantwortet sie auf der Website Fragen, die Kinder stellen. Dabei stehen ihr Experten aus allen Religionen zur Seite. Aus diesem Pool wurden über 70 Fragen für das Buch ausgewählt, die Jan von Holleben dann gemeinsam mit den Kindern pfiffig und humorvoll in Szene setzte. Dabei habe es regen Austausch darüber gegeben, was die verschiedenen Religionen verbindet und worin sie sich unterscheiden, erzählte er. Ein Thema, das in unserer multikulturellen Welt nicht zu unterschätzen ist.

Der interkulturelle Ansatz sei derzeit auf dem Markt konkurrenzlos, so Katharina Ebinger. Einen ersten Erfolg kann sie schon kurz nach Erscheinen verbuchen: Die Stiftung Weltethos empfiehlt Wie heißt Gott eigentlich mit Nachnamen? als ein „hervorragendes Instrument, mit dem schon bei Kindern die Grundlagen für ein besseres interreligiöses Verstehen und damit für Respekt und Toleranz gelegt werden können.“

ml

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