
Festivaldirektor Ulrich Schreiber zieht eine positive Bilanz des 15. Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb), das gestern zu Ende ging. Insgesamt seien rund 32.000 Zuschauer zu den Veranstaltungen gekommen.
„Von den Besuchern wurden das Programm, seine Internationalität, der deutliche Akzent auf die internationale Kinder- und Jugendliteratur sowie der politische Gehalt sehr positiv aufgenommen“, so Schreiber. „Auch die neuen Programme Philosophie, New Feminism und Zukunftsstadt waren sehr gut besucht.“
Für Schreiber ist nach dem Festival vor dem Festival, denn er steckt bereits mitten in den Vorbereitungen für das 1. Internationale Literaturfestival Odessa (ILO), das vom 1. bis zum 4. Oktober stattfinden wird.
Das neue Festival, dessen Träger die Berliner Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik ist, habe das Ziel, die kulturelle Ausstrahlung und Internationalität der Stadt zu unterstreichen und daran mitzuwirken, dass die Verbindungen zu anderen Kulturmetropolen in Europa und in anderen Kontinenten gestärkt werden, so Schreiber, der das Festival gemeinsam mit dem Schweizer Kulturmanager Hans Ruprecht initiierte und leitet.
Mit dabei sind in Odessa unter anderem Juri Andruchowitsch (Ukraine), Lukas Bärfuss (Schweiz), Tomas Espedal (Norwegen), Nino Haratischwili, (Georgien/Deutschland), Viktor Jerofejew (Russland), Andrej Kurkov (Ukraine), Nils Mohl (Deutschland), Ilma Rakusa (Schweiz), Joachim Sartorius (Deutschland), ind Michail Schischkin (Russland/Schweiz).
Das komplette Programm auf Englisch gibt es hier: http://litfestodessa.com/program-en