
Alain Claude Sulzer (s. Foto) steigt mit seinem neuen Roman Postskriptum auf dem vierten Platz der SWR-Bestenliste ein (die komplette Liste wird erst Ende August öffentlich) – und das bereits vor der Veröffentlichung des Romans. Das jedenfalls hat Galiani heute schon voller Freude verraten.
Postskriptum erzählt die Geschichte von Lionel Kupfer, einem großen jüdischen Filmstar der 1930er-Jahre, in der Einsamkeit des Exils und den Wirren der europäischen Katastrophe. Im Hotel Waldhaus in Sils Maria, Schweiz, will er sich auf seine nächste Rolle vorbereiten. Kupfer sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass er als Jude in Deutschland unerwünscht ist. Der Vertrag für seinen nächsten Film wird aufgelöst. Die schlechte Nachricht überbringt ihm ausgerechnet Eduard, sein Liebhaber, dessen gefährliche Nähe zu den neuen Machthabern immer offenkundiger wird. Lionel Kupfer ist gezwungen, zu emigrieren.
Die Rezensionen über den Roman fallen positiv aus:
»Ein kleines Zauberkunststück aus der Welt großer Lebenskünstler.« Michael Braun
»Mit sicherem Gespür für biografische Abgründe führt Sulzer seine Figuren durch ein halbes Jahrhundert. Und immer geht es bei Sulzer um die Liebe – als Unmöglichkeit, als Illusion und schicksalhafte Fügung. (…) Und Sulzers vielbeschworene Leichtigkeit? Es gibt sie auch in diesem Roman aus düsterer Zeit.« Frank Vorpahl, aspekte
Postskriptum erscheint am 17. August; die Berliner Buchpremiere findet am Dienstag, den 2. September um 19:30 Uhr im Salon der Karl-Marx-Buchhandlung (Karl-Marx-Allee 78, 10243 Berlin) statt.
Moderation: Knut Elstermann.
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