Der Verband Deutscher Schriftsteller (VS) hat laut donaurkurier.de das neue Vergütungsmodell von Amazon für Autoren heftig kritisiert. Seit Anfang Juli erhlaten Autoren von eBooks ihr Honorar nur noch pro tatsächlich gelesener Seite. Das sei ein „kontrollierender Eingriff in den intimen Dialog des Lesers mit dem Buch“, erklärte die VS-Vorsitzende Eva Leipprand in Berlin.
Sollte Amazon das Bezahlsystem weiter ausdehnen, sei dies eine „Katastrophe für die Literaturlandschaft“. Die Gedankenfreiheit der Leser und Autoren werde dadurch einem fortschreitenden „rein ökonomisch orientierten“ Zugriff unterworfen.
Amazon begründet das neue Vergütungsmodell damit, dass viele Autoren sich gewünscht hätten, dass eBooks mit mehr Seiten besser bezahlt würden als weniger umfangreiche elektronische Bücher.







