Im Interview mit FAZ.Online erklärt Georg M. Oswald, Autor, Jurist und Leiter des Berlin Verlags, was auf dem Spiel steht, wenn die Buchpreisbindung dem Handelsabkommen TTIP geopfert wird.
„Die Massenware würde billiger und qualitativ schlechter werden, die in Inhalt und Aufmachung hochwertigen Bücher teurer, oder sie würden überhaupt nicht mehr gemacht, weil sie sich nicht mehr kalkulieren lassen“, so Oswald.
Da kulturelle Belange, gemessen am Gesamtvolumen des Abkommens, nur eine geringe Rolle spielen, hält Oswald die Befürchtung, der Fall der Buchpreisbindung könnte als unwesentliches Zugeständnis betrachtet werden, für berechtigt.
Zum Interview: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/ttip-und-die-literatur-georg-m-oswald-im-interview-13607321.html







