Bei Weltbild zittern hunderte Mitarbeiter weiter um ihren Job bangen, berichtet die Augsburger Allgemeine. Vor dem Arbeitsgericht drückten sie ihren Unmut aus.
Gestern standen sie mit Transparenten vor dem Gerichtsgebäude in der Frohsinnstraße. Ihr Arbeitgeber will mit juristischen Mitteln eine Einigungsstelle einsetzen, die über einen weiteren Stellenabbau entscheiden soll. Der Betriebsrat dagegen sieht gegenwärtig keinen Grund für diese schnelle Entscheidung. „Uns liegt kein Konzept der Unternehmensführung vor“, sagt der Betriebsratsvorsitzende Peter Fitz der Zeitung.
Unter dem neuen Investor Droege ist die Hälfte des verbliebenen Filialnetzes verkauft worden. Der Arbeitsrichter wird seine Entscheidung nächste Woche verkünden. Prozessbeobachter vermuten, dass es zur Einrichtungsstelle kommt, das sehen die Arbeitnehmervertreter auch so. Und kündigen unmittelbar nach dem Verfahren an, in die zweite Instanz gehen zu wollen.







