Aus aktuellem Anlass (dem neuen Urteil des Verfassungsgericht zum Kopftuch-Streit) hat der Levante Verlag die Autobiografie von Fereshta Ludin (die mit ihrer Klage vor vielen Jahren den Stein ins Rollen brachte) auf den 2. April vorgezogen. Enthüllung der Fereshta Ludin: Die mit dem Kopftuch von Ludin.
2003 stritt Fereshta Ludin um ihr Recht, als Lehrerin im Staatsdienst ein Kopftuch zu tragen. Sie wurde zur bekanntesten Muslima Deutschlands. Der Prozess geriet zum persönlichen Duell mit einer Ministerin. Zum ersten Mal erzählt Fereshta Ludin ihr turbulentes Lebens, das keine typische Einwanderer-Geschichte ist. Tochter eines afghanischen Diplomaten, Schülerin in Saudi-Arabien, Mutter einer muslimischen Patchwork-Familie, Weltbürgerin.