
Derzeit kommt weltweit keine Zeitung ohne ihn auf der Titelseite aus, und immer wieder gern gelesen ist auch der unabstellbare Kommentatorensatz, daß er das Hemd nicht in der Hose trägt: Die Rede ist vom griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis, der vielen seiner „Amtsbrüder“ in Europa eines voraushat: Er ist Wirtschaftsmathematiker und Ökonomieprofessor. Weshalb auch sein erstes Buch Der globale Minotaurus bei Kunstmann 2012 viel beachtet wurde (drei Auflagen). Am Montag gibt es ein neues Buch von ihm Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise. Ebenfalls bei Kunstmann.
„Eigentlich war ein neues Sachbuch von Varoufakis vertraglich vereinbart: Europe Unhinged, also in etwa Europa im Taumel. Aber das hat er – seit er zunächst an die Athener Uni zurückgekehrt ist, um dann im Syriza-Umfeld auch politisch tätig zu werden – jetzt nicht vollenden können“, erklärt Pressechef Andreas Schäfler. „Also haben wir verabredet, aus seinem laufend aktualisierten Blog-Text Bescheidener Vorschlag …, den er zusammen mit seinen Fachkollegen Stuart Holland und James K. Galbraith geschrieben hat, ein kleines Debattenbuch zu machen, für das er nun extra noch ein neues Vorwort zur deutschen Ausgabe verfasst hat.“







