Klare Ansage von Richard Kämmerlings in der Welt: „Mark Zuckerberg hat auf Facebook einen Lesezirkel gegründet. Aber in Wahrheit sind die sozialen Netzwerke der größte Widersacher der Buchkultur. Lesen ist und bleibt eine einsame Angelegenheit.“
Sicher wird Zuckerbergs Lektüre so manchen Hype bewirken: „Man kann sich leicht vorstellen, welchen Segen Zuckerbergs Leseliste in Zukunft für die Branche bedeuten wird, eine Art Google-Doodle für den Buchhandel.“ Leider aber geht es bei ihm weniger um Schöngeistiges, sondern eher um „new cultures, beliefs, histories and technologies“. Was aber, wie Kämmerlings meint, nicht daran ändert: „Soziale Netzwerke und Lektüre schließen sich tendenziell aus; die Sehnsucht danach, mal wieder konzentriert ein gutes Buch zu lesen, wird konterkariert durch den Zwang zum Zitate-Posten und Buchempfehlungs-Liken.“







