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Judith W. Taschler gewinnt den Friedrich-Glauser-Preis / Harald Gilbers gewinnt Debüt-Preis

Die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT hat im Zuge des Krimifestivals Criminale in Nürnberg die Gewinnerin des diesjährigen Friedrich-Glauser-Preises bekannt gegeben: Judith W. Taschler hat das Rennen in der Kategorie Roman mit ihrem Bestseller Die Deutschlehrerin (Picus 2013) für sich entschieden.

Aus der Begründung der Jury: „Liebe, Verrat und Tod. Es sind die großen Themen des Lebens, die Judith Taschler sprachlich virtuos in ein kleines Kammerspiel packt. Und es sind die leisen Töne, die dieser als Zwiegespräch geführten Lebensbeichte eine dramatische Tiefe verleihen. Unaufdringlich eröffnet sich dem Leser ein Panoptikum vergebener Lebenschancen. Zwei Menschen, füreinander bestimmt, folgen ihren egozentrischen Lebensplänen und verpassen sich. Irritiert und ergriffen von der Tragik der Geschichte folgen wir der opportunistischen Handlungslogik der Protagonisten bis ans bittere Ende. Leben heißt scheitern, hat Amélie Nothomb einmal gesagt. So konsequent, spannend und literarisch subtil wie Judith Taschler das Thema umsetzt, wird auch Scheitern zu einem Hochgenuss!“

Harald Gilbers erhält den „Glauser“ für seinen Kriminalroman Germania (Knaur Verlag) in der Sparte Debüt. Gilbers‘ Roman um den jüdischen Kommissar Oppenheimer spielt im zerbombten Berlin Mitte 1944, in der Zeit um die alliierte Invasion in der Normandie und Stauffenbergs Attentat am 20. Juli.

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