Der FAZ-Redakteur Manfred Köhler darf sich über den mit 5.000 Euro dotierten Journalistenpreis Bahnhof freuen. Er ist damit der 16. Preisträger des Preises, der heute in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin überreicht wurde.

sowie Torsten Löffler, Copyright: UGDE/Fauland
Köhler erhält die Auszeichnung für seinen Artikel Von eiserner Gesundheit über das 125-jährige Jubiläum des Frankfurter Haupbahnhofs. Der Artikel erschien am 16. August in der FAZ. Jury-Mitglied Knut Teske lobte in seiner Laudatio, dass der Autor es gut verstehe, den Bahnhof in den Mittelpunkt zu stellen, obwohl er zu Zeit nicht in irgendeinem Zentrum des Interesses steht. Er habe es „sachlich, genau, stilistisch, erstklassik und an manchen Stellen sogar mit rhetorischen Mitteln so auf den Punkt gebracht, dass man auch ein solches Stück – Zeile für Zeile – mit Spannung, Sympathie und Spaß an den kleinen Seitenhieben verfolgt.“
Der gebürtige Gelsenkirchener Manfred Köhler wurde 1961 geboren. Sein journalistisches Handwerk lernte er bei der Schülerzeitung und während des Studiums in der Gladbecker Redaktion der Ruhr-Nachrichten. Seit 1994 ist er Redakteur bei der FAZ. Bis zum Frühjahr 2001 war für Sozial- und Ausländerpolitik zuständig, seitdem leitet er die regionale Wirtschaftsredaktion.
Der Journalistenpreis Bahnhof wurde 1998 vom geschäftsführenden Gesellschafter der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH, Adam-Claus Eckert, gestiftet und wird jährlich in Anerkennung herausragender journalistischer Leistungen zum Thema Bahnhof verliehen.