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manager magazin: Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck bietet für Weltbild

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zählt zum engeren Interessentenkreis für die insolvente Buchhandelskette Weltbild. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe am Freitag unter Berufung auf Finanzkreise.

Holtzbrinck und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wollten den Bericht bislang nicht kommentieren. Derzeit führt Geiwitz Verhandlungen mit einer Handvoll Favoriten, schreibt das Blatt. Neben Holtzbrinck bewerben sich auch mehrere Finanzinvestoren um einen Einstieg bei Weltbild. Der Kaufpreis dürfte nach Angaben aus Branchenkreisen bei 50 bis 70 Millionen Euro liegen.

Gemäß dem Konzept „Weltbild 2.0“, das Geiwitz zusammen mit der Unternehmensberatung Roland Berger ausgearbeitet hat, will der Insolvenzverwalter an allen drei Säulen Weltbilds festhalten: dem Onlinehandel, den Filialen und dem aussterbenden Kataloggeschäft. Einige Kaufinteressenten hatten dagegen auf Zerschlagung plädiert.

Zwei potente Geldgeber sind nach Informationen des manager magazins ausgestiegen: Das US-Private-Equity-Haus Advent, Mehrheitseigner des Weltbild-Rivalen Thalia, war nur am Onlinegeschäft und einem Teil der Filialen interessiert. Auch der Verlag Bastei Lübbe, der nur Teile des Digitalgeschäfts kaufen wollte, hat kein Interesse mehr.

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