Während der Leipziger Buchmesse hat zum vierten Mal ein Treffen der Verbundgruppen des Buchhandels stattgefunden – am Tisch: Lorenz Borsche (eBuch), Karin Esch (AUB), Dr. Kyra Dreher (BöV), Dr. Oliver Recklies und Jens Fischer (BAG), Thomas Bez (Umbreit) und Dr. Michael Fürtjes (LG Buch) sowie Dr. Stefan Vogel (EK/servicegroup).
Die Teilnehmer begrüßten die Ergebnisse der Taskforce Metadatenbank VLB +, insbesondere den hohen Stellenwert, den die Datenqualität danach erhalten soll. Aus Sicht der Verbünde sei ein strukturiertes Bonus-Malus-System ein zielgerichteter Ansatz, die Qualität der eingereichten Daten nachhaltig zu verbessern.
In Ergänzung weisen die Verbünde auf technische Unterstützung hin. Ihr Vorschlag lautet, dass fehlerhafte Daten bereits bei der Einreichung zum VLB mittels Korrekturlogiken geprüft und verbessert werden, um für alle Branchenteilnehmer zu jeder Zeit korrekte Daten zu gewährleisten. Danach sollen die Einreicher über die Korrektur kostenpflichtig informiert werden.
Vor dem Hintergrund der Metadatenbank betonen die Verbünde auch die möglichen Vorteile einer digitalen Verlagsvorschau, da sich dadurch Prozesse im stationären Sortiment perspektivisch verschlanken ließen. Hier appellieren die Verbünde vor allem an die Sortimenter, diese Entwicklung aufmerksam zu verfolgen und die damit verbundenen Vorteile zu nutzen.