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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Zadie Smith „zeigt ihre ganze Klasse“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Frankfurter Rundschau

Heute nichts über Bücher, allerdings muss der Anwalt, der das Pseudonym von J.K. Rowling ausgeplaudert hatte, 1000 £ Strafe zahlen…

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Sherlock Holmes gegen Superman“: In den Vereinigten Staaten ist ein Streit um die Rechte an der Figur von Arthur Conan Doyle geführt worden. „Ein amerikanisches Gericht hat einem Autor recht gegeben, der für neu verfasste Sherlock Holmes Geschichten keine Tantiemen bezahlen wollte.“ Wie der Fall gelöst wurde: auf Seite 31.

Heute wieder (wie jeden 2. Samstag) Hörbücher:

Vorgestellt werden Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (Der Hörverlag) und das Feature

Der Erste Weltkrieg (Der Hörverlag).

Harry Rowohlt und Klaus Bittermann lesen „Alles schick in Kreuzberg“ und „Möbel zuhause, aber kein Geld für Alkohol“ (Tiamat).

Neue Sachbücher:

Vorgestellt wird Spinoza der Hebräer von Jan Eike Dunkhase (Vandenhoek & Ruprecht).

In Literatur:

„Deine Beichte ist die pure Selbstsucht, Natalie“: In ihrem neuen Roman London NW unten zeigt die englische Autorin Zadie Smith ihre ganze Klasse – und was eine Klassengesellschaft ist“ (Kiepenheuer & Witsch).

„Erwachsene leiden auch am Heranwachsen?“: Bart Moeyaerts Novelle Graz „führt uns ins Dunkle“ (Luftschacht).

„Männer lagen ihr zu Füßen“: Ein Nachruf auf die Schriftstellerin Eliszabeth Jane Howard.

Die Welt

„Ein Literaturliebhaber, der sogar wieder geliebt wird“: Gemeint ist Hellmuth Karasek, „der unideologischste unter den deutschen Kritikern“, er wird heute 80 Jahre alt.

Kurz gemeldet: Die Schriftstellerin Eliszabeth Jane Howard ist im Alter von 90 Jahren gestorben.

Die Bücher der Beilage hatten wir bereits gemeldet [mehr…].

Süddeutsche Zeitung

„Briefe aus der Höllenstraße“: Gemeint ist Briefe eines reisenden Franzosen von Johann Kaspar Riesbeck (Die Andere Bibliothek), ein „fingierter Franzose schildert deutsche Zustände gegen Ende des 18. Jahrhunderts“.

„Schönheit, Stille, Heimat!“: Vorgestellt wird Beautiful. Sibiu 2002-2013 der Fotografin Loredana Nemes über Siebenbürgen, die „Welt ihrer Kindheit“ (Hatje Cantz).

„Hallo, hässlicher Vogel“: Padget Powell und seine Storys Schrottplatz der gebrochenen Herzen (Berlin Verlag), die Harry Rowohlt „geglückt“ übersetzt hat, ein „Buch für stille, sehr, sehr lange Stunden, für Menschen mit Zeit und Sätzen, die diese fordern“.

„Gute Pointe, schlechte Welt“: Auch hier ein Beitrag zu Hellmuth Karasek, der „Kulturjournalismus schillern lässt wie kein Zweiter“.

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