
Am 24. Dezember starb in Rüdersdorf bei Berlin die deutsche Dichterin Helga M. Novak Geboren wurde sie am 8. September 1935 in Berlin-Köpenick. Novak legte 1954 ihr Abitur ab, studierte bis 1957 Journalistik und Philosophie an der Universität Leipzig. Sie arbeitete in verschiedenen Berufen (u.a. Monteurin, Laborantin, Buchhändlerin), ehe sie 1961 sie nach Island ging, wo sie einen Isländer heiratete.
Als sie 1965 in die DDR zurückkehrte, studierte sie am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ in Leipzig. Schon ein Jahr später wurde ihr wegen des Verteilens selbst vervielfältigter regimekritischer Texte die DDR-Staatsbürgerschaft aberkannt – sie war die erste Autorin, mit der das DDR-Regime derart verfuhr. Novak kehrte danach zuerst nach Island zurück, 1967 siedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland über.
Novak begann mit politischer Lyrik. Prosaarbeiten folgten – bekannt wurde sie mit ihren beiden autobiografischen Romanen Die Eisheiligen und Vogel federlos.
Im September erschien bei Schöffling der dritte Band ihrer autobiographischen Prosa Im Schwanenhals.







