Ein Symbol wird ganz verschwinden. Wie das Hamburger Abendblatt meldet, soll das Gebäude der Thalia-Filiale an den Großen Bleichen abgerissen werden.
Wie bereits angekündigt, schließt die legendäre Buchhandlung zum 31. Januar 2014 ihre Türen für immer, nun wird auch vom Gebäude nichts mehr übrig bleiben. Die 1984 gegründete Filiale war das erste große Buchkaufhaus in Deutschland, das der Alt-Inhaber Jürgen Könnecke trotz seines schlauchartigen Grundrisses an den Start gebracht hat. Zum Weihnachtsgeschäft 2005 war die Buchhandlung rundumerneurt an den Start gegangen.
Betroffen seien 30 Mitarbeiter, die an anderen Standorten beschäftigt werden sollen. Die 3000 Quadratmeter große Filiale ist eine von 20, deren Schließung der heute in Hagen ansässige Filialist angekündigt hat. Pikant: Eigentümer der Immobilie mit einer Nutzfläche von 3000 Quadratmetern ist die Kapitalanlagegesellschaft Aachener Grundvermögen in Köln, die zur katholischen Kirche gehört. Geplant sein ein Neubau, der anschließend wieder an Einzelhändler vermietet werden soll. Die Bau-Aktivitäten in Hamburgs Innenstadt stoßen aber auch bei den Einzelhändlern auf Kritik. So hat Heymann bereits seine Filiale am Großen Burstah wegen ausgedehnter Bauarbeiten schließen müssen.