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Branchenmonitor Buch: Umsätze auch im September rückläufig

„Schattiger Herbstbeginn“- das trifft, was der Branchenmonitor Buch des Börsenvereins gerade meldet: Auch im September waren die Umsätze der Buchbranche rückläufig: Die Vertriebswege Sortiment, Warenhaus und E-Commerce schlossen mit minus 5,9 Prozent unter dem Vorjahresmonat ab (August minus 3,3 Prozent, Juli minus 2,7 Prozent).

Kumuliert liegen die ersten neun Monate des Jahres nun genau auf dem Niveau des Vorjahres.

Der gesonderte Blick auf den Sortimentsbuchhandel zeigt, dass sich der Jahrestrend fortsetzt: Erneut ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat mit minus 5,8 Prozent (Barverkauf) kleiner als in den drei Vertriebswegen gesamt. Kumuliert liegt das Jahr im Sortiment somit sogar auch Ende September mit 0,2 Prozent noch leicht im Plus. Das Rechnungsgeschäft erzielte im September ein Minus von 10,2 Prozent.

Wie schon im Monat zuvor standen im September vor zwei der drei Editionsformen Minuszeichen. Taschenbücher beschlossen den September mit minus 14,3 Prozent, Hardcover mit minus 2,9 Prozent (August: minus 6,7 Prozent / minus 2,0 Prozent). Hörbücher konnten ihr positives Vorzeichen mit plus 3,3 Prozent hingegen ausbauen (August: plus 0,9 Prozent).

Ebenfalls vergrößern konnten Ratgeber ihr Plus. Sie haben mit einer Ausnahme im Juli ein ausschließlich starkes Jahr hinter sich. Im September steigerte sich der Umsatz mit dieser Warengruppe um 5,9 Prozent (August: plus 3,8 Prozent). Das zweite positive Vorzeichen entfiel auf Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mit plus 0,4 Prozent (minus 0,3 Prozent).

Kein guter Monat war der September für die Belletristik. Hier schlug ein Minus von 14,6 Prozent zu Buche (August: minus 10,1 Prozent / Juli: minus 5,1 Prozent). Zentraler Grund dafür: die fehlenden und umsatzstarken Shades-of-Grey-Bände des vergangenen Jahres. Im September 2012 war der zweite Band erschienen.

Auch Sachbücher mussten mit minus 6,1 Prozent (August: minus 0,7 Prozent) stärkere Einbußen hinnehmen. Bei Reiseliteratur sowie Kinder- und Jugendbüchern stand ein Minus von jeweils 1 Prozent (August: plus 4,5 Prozent / 0,0 Prozent), bei Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft und Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik eines von 0,9 bzw. 0,2 Prozent (August: plus 1,5 Prozent / minus 2,1 Prozent).

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