Man sollte doch den Gerüchten (die wir nicht ernstgenommen haben) eher und sofort nachgehen – aber es war Urlaubszeit… und vor allem in Bayern. Jetzt meldet die FAZ (und SPIEGEL-online hat es aufgegriffen): Die Weltbild-Gruppe stünde kurz vor der Insolvenz.
Aus Sicht der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Weltbild ist aber „der Fortbestand des Unternehmen in keiner Weise gefährdet“, sagt uns auf Anfrage die Unternehmenssprecherin Eva Großkinsky:
„Die im FAZ-Beitrag angesprochenen Fragestellungen betreffen im Wesentlichen unsere Gesellschafter. Wir bitten um Verständnis, dass das Unternehmen dazu nicht Stellung nehmen kann.
Weltbild befindet sich im Umbau zu einem Online- und Digitalgeschäft. Dieser Umbau des Unternehmens führt zu einer vorübergehenden Verlustsituation. Die Verlustsituation entsteht durch den gezielten Rückbau von Altgeschäften im Bereich der Filialen und des Kataloges auf den für das Online- und Digitalgeschäft künftig noch sinnvollen Kern. Die hohen Anlaufinvestitionen in das Digitalgeschäft führen erst zeitversetzt zu entsprechenden Gewinnen. Die Parallelität von Rückbau einerseits und Neuaufbau andererseits stellt in seiner Dimension eine enorme Herausforderung und Anstrengung dar.“