Unter der Überschrift „Alles, bloß keine Quietscheenten“ veröffentlicht heute Hannes Hintermeier in der FAZ einen großen Artikel über die neue Osiander-Filiale in Frankfurt [mehr…]. „Thalia, Weltbild und Hugendubel bauen ab, weil sie dem Ladengeschäft mit Büchern nicht mehr viel zutrauen. Die Tübinger Traditionsbuchhandlung Osiander stemmt sich gegen diesen Trend und eröffnet eine Filiale in Frankfurt“, schreibt Hintermeier.
Osianders Erfolgrezept beschreibt er so: „Eine Buchhandlung müsse als Buchhandlung erkennbar bleiben. Die großen Filialisten hätten ihre Eingangsbereiche für Bobby Cars und Lego frei geräumt“, zitiert er den Osiander-Chef Heinrich Riethmüller, der auch zum neuen Börsenvereins-Vorsteher gewählt worden ist. Thalia habe in seiner Konzept-Buchhandlung, wie sie im Einkaufszentrum Loop5 in Weiterstadt aufgebaut wurde, „sehr schnell und sehr teuer lernen müssen“, was beim Kunden ankommt. Er, Riethmüller, wolle dagegen „keine Quietscheenten“.
Hier weiterlesen







