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Longlist steht fest

Die Longlist zum Deutschen Buchpreis steht: Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 11. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung (7. Oktober) erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Im vergangenen Jahr gewann Ursula Krechel den Preis.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)

Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)

Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)

Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)

Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)

Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013)

Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)

Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013)

Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)

Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013)

Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)

Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)

Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)

Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)

Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)

Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)

Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)

Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)

Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)

Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013)

Der beste deutschsprachige Roman wird in diesem Jahr gekürt von Helmut Böttiger (freier Kritiker), Katrin Lange (Literaturhaus München), Ursula März (Die Zeit), Jörg Plath (freier Kritiker), Andreas Platthaus (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Klaus Seufer-Wasserthal (Rupertus Buchhandlung, Salzburg, Österreich) und Claudia Voigt (Der Spiegel). Der Deutsche Buchpreis wird in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen.

Jurysprecher Helmut Böttiger:

„Es war für uns Jurymitglieder sehr spannend, anhand der eingereichten Titel die neuesten Entwicklungen der deutschsprachigen Literaturszene zu verfolgen. Viele der interessantesten Romane erscheinen in kleineren Verlagen. Modische Themen oder scheinbar in der Luft liegende Plots treten eher in den Hintergrund, es geht mehr denn je um individuelle Schreibweisen. Das birgt viele Überraschungen. Die Literatur ist ein hochempfindlicher Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen, das wird an einigen herausragenden Titeln der diesjährigen Auswahl besonders deutlich. Auffällig ist, dass sich die Konflikte offenkundig im engsten persönlichen Umfeld zuspitzen, in familiären Konstellationen, die immer weniger Halt zu bieten scheinen. Es gibt daneben aber auch neue Perspektiven und Reaktionen auf unmittelbare zeitgeschichtliche Erfahrungen.“

Die sieben Jurymitglieder haben in den letzten fünf Monaten 201 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2012 und dem 11. September 2013 erschienen sind oder noch erscheinen.

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