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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „absurde Verträge“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

heute nix

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Stil unseres Fleisches“: Das Romandebüt des experimentellen Lyrikers Demuth ist „ein beeindruckendes, menschlich wie intellektuell herausforderndes“ „Sittengemälde unserer Zeit“.
Volker Demuth, Stille Leben (Klöpfer und Meyer)

„Vom Horizont der Erinnerung umschlossen“: Ein „Wagnis (…), wie es zur Zeit nur wenige unserer Romanautoren auf sich nehmen“ – Bonné nimmt sich mutig der Geschwisterliebe an: Der „geglückte Versuch, ein wahrlich traditionsbeschwertes Motiv in die Gegenwart zu versetzen“.
Mirko Bonné, Nie mehr Nacht (Schöffling)

Sachbücher in Kürze
„Tanzen in Berlin“: Ein „originelles, aber unübersichtliches Puzzle“ zum hundertsten Geburtstag von „Clärchens Ballhaus“.
Marion Kiesow, Berlin tanzt in Clärchens Ballhaus – 100 Jahre Vergnügen (Nicolai Verlag)

„High im Labor“: Eine „materialreiche Labor-Ethnologie“.
Nicolas Langlitz, ‚Neuropschedelia‘. The revival of halluzinogen research since the decade of the brain (The University of California Press)

„Rächer vor Jerusalem“: Der Autor setzt dank „seiner plumpen Parteinahme“ und „verantwortungslosen historischen Urteilen“ „seine wissenschaftliche Reputation aufs Spiel“.
Rodney Stark, ‚Gottes Krieger‘. Die Kreuzzüge in neuem Licht (Haffmanns & Tolkemitt)

Die Welt

heute nix

Süddeutsche Zeitung

„Wer zahlt für Engelheilung“: Rechtswissenschaftler Maximilian Becker im Gespräch über juristische Fallen auf dem Esoterikmarkt und die Zahlungspflicht bei „offensichtlich unmöglichen Leistungen“ wie „Engelchanneling“, „Fern-Reiki“ oder einer Zeitreise: „Ist eine vereinbarte Leistung naturwissenschaftlich unmöglich, fallen sowohl der Anspruch auf die Leistung als auch der auf die Zahlung weg.“
Maximilian Becker, Absurde Verträge (Mohr Siebeck)

„Bloß nicht das Gesicht verlieren“: Stamm wirft in seinem „Bewusstseinsroman“ „geduldig und gnadenlos“ einen „zärtlich misanthropischen Blick“ auf seine Figuren und nimmt sie „mit melancholischer Sorgfalt wahr“.
Peter Stamm, Nacht ist der Tag (S. Fischer)

Harald Martenstein wird mit dem Georg-K.-Glaser-Preis geehrt.

Marica Bodrozic erhält den Kranichsteiner Literaturpreis des Deutschen Literaturfonds.

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