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Giwi Margwelaschwili als Zeitzeuge bei „George“

Giwi Margwelaschwili

Seit Tagen berichtet das Feuilleton über den Film „George“: eine Art Dokumentarspielfilm über Heinrich George, gespielt von seinem Sohn Götz George. George, der morgen seinen 75. Geburtstag feiert, spielt das so großartig, daß man vergißt: Heinrich George war noch keine 53 Jahre, als er im sowjetischen NKWD-KZ Sachsenhausen starb.

Einer der Lagerinsassen: der kürzlich mit dem Italo Svevo Preis ausgezeichnete Giwi Margwelaschwili [mehr…], der damit zu den letzten Zeitzeugen gehören dürfte, die den halb verhungerten George auf der Lagerbühne erlebt haben – und als Zeitzeuge erhält Margwelaschwili auch einen Einspieler im Film.

Über seine Zeit in Sachsenhausen berichtet der gebürtige Berliner, Sohn eines vor dem Sowjetregime geflüchteten Georgiers in seinem Erinnerungwerk Kapitän Wakusch (Verbrecher Verlag). Natürlich berichtet er in seinem autobiographischen Roman über dieses Speziallager Nr. 7 (das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen). Dort erlebt Giwi (vom NKWD verschleppt, sein Vater wurde gleich ermordet, was der Sohn aber erst Jahre später erfährt) Elend und Demütigung, und eben auch eine Theateraufführung mit dem Mitgefangenen Heinrich George.

Morgen 21.45 Uhr wird das Dokudrama George im Ersten ausgestrahlt. Das Begleitbuch Heinrich George. Eine Spurensuche von Joachim A. Lang liegt bei Henschel vor.

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