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Mehr Transparenz: Random House und Bonnier Verlage planen eigene Serviceportale für ihre Autoren

Wie heute bekannt wird, wollen sowohl die Verlagsgruppe Random House wie auch die Bonnier Verlage sehr bald, spätestens zur Frankfurter Buchmesse, jeweils mit einem Autorenportal auf den Markt kommen. Dahinter steht die Überlegung, die neuen digitalen Möglichkeiten noch stärker zur Autorenpflege und zur Autorenbindung zu nutzen.

Beide Gruppen setzen auf ähnliche Ziele: Die Autoren sollen online jederzeit Einblick in ihre Umsatzzahlen, ihre Lizenzabschlüsse und ihre Rezensionen nehmen können und auch ihre Lesungstermine und ähnliche Verabredungen verwalten können. Klaus Eck, verlegerischer Geschäftsführer der Verlagsgruppe Randomhouse, hat das in diesen Tagen seinen Autoren und auch den Agenturen mitgeteilt, denen er ebenfalls Einblick in die Daten der von ihnen betreuten Autoren gewähren will.

Er beteuert aber, dass das neue Portal nicht dazu dienen solle, die Autoren ihren Verlagen zu entfremden, sondern das Gegenteil sei der Fall: Es soll durch dieses neue Service Portal erreicht werden, dass mehr Zeit für persönlichen Gespräche mit den Autoren und den Austausch von Ideen bleiben. Eck: „Die neuen digitalen Möglichkeiten wollen wir dafür nutzen, mehr Transparenz zu erreichen, aber auch jederzeit zeigen zu können, was wir für unsere Autoren tun.“

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