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Mit jährlich 80.000 Franken will der Kanton Genf von nun an Buchhandlungen unterstützen

Gute Neuigkeiten für Genfer Buchhandlungen: Auf dem Salon du Livre gab der Genfer Kulturchef Sami Kanaan bekannt, Buchhandlungen mit öffentlichen Geldern unterstützen zu wollen. 80.000 Franken im Jahr (ca. 65.000 Euro) will sich der Kanton Genf diese Initiative zur Unterstützung des Kulturobjekts Buch kosten lassen.

Seit Abschaffung der Buchpreisbindung 2007 geht es mit den Umsätzen der Genfer Buchhandlungen stetig bergab, immer mehr Buchhandlungen müssen schließen. „Wir wünschen uns ein differenziertes Netz an Buchhandlungen. Nicht nur große Filialen, sondern auch Buchläden mit spezialisierten Büchern. Kurz gesagt: Wir wollen kulturelle Vielfalt“, erklärt der Kulturchef in einem Interview mit dem SRF. Die Subventionen, bereitgestellt vom Genfer Kulturdepartement, sollen bereits dieses Jahr ausgeschüttet werden, heißt es beim SRF.

Es sind keine großen Summen, zwischen 2.000 und 10.000 Franken sollen den Buchhandlungen für kulturelle Veranstaltungen und Events zur Verfügung gestellt werden. Eine Bedingung dabei ist, dass die Buchhandlung unabhängig ist, also nicht Teil einer in einem anderen Kanton ansässigen Kette sein darf. Eine Buchhandlung, die gefördert werden möchte, muss in einem Antrag ein „kulturelles Projekt“ präsentieren – wie zum Beispiel Lesungen, Streitgespräche, Diskussionen oder anderes.

Hier kommen Sie zum SRF Artikel zum Thema.

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