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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Stefan Heym wäre heute 100 Jahre alt geworden und eine Hymne auf Robert B. Parker

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail? (wie etwa mit einem Hinweis auf die PRISMA-Programmheftbeilage heute in div. Tageszeitungen, mit einer hymnischen Rezension von Robert B. Parkers Jesse Stone-Krimi „Das dunkle Paradies“ bei Pendragon – „kein Wort zuviel“. In diesem Fall schließt sich der Berichterstatter heute der Rezension an; schade, dass es bisher nur zwei Bände dieser Serie auf Deutsch gibt).

Frankfurter Rundschau

„Florizel in Niethosen“: Heute vor 100 Jahren wurde der Schriftsteller, Journalist und Redner Stefan Heym geboren. Er verstarb 2001 auf einer Reise nach Israel.

Der spanische Autor José Sampredo starb am Montag im Alter von 96 Jahren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Was würde er dazu sagen?“: Zu seinem hundertsten Geburtstag erschein nun das frühe lyrische Werk von Stefan Heym, das neben seien „aufsehenerregenden und überaus erfolgreichen Romanen“ bisher kaum gewürdigt wurde.
Stefan Heym, Ich aber ging über die Grenze. Frühe Gedichte (C. Bertelsmann)

Neue Sachbücher
„Im Land Xichang sind die Frauen ganz anders“: Pierre Bayard setzt sein Erfolgskonzept fort und erklärt dieses Mal, „wie man durchaus anregend über Orte sprechen kann, an denen man nie gewesen ist“. Der „schmucke Essay“ fällt allerdings am ehesten „in die Kategorie des bürgerlichen Geschenkbuchs – durchaus fürs leichte Reisegepäck“.
Pierre Bayard, Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist (Kunstmann)

„Kostenaufstellung der Heilsgeschichte“: Der zehnte und letzte Band von Karlheinz Deschners Kriminalgeschichte des Christentums. Seit 1986 hat die Reihe „die respektable Gesamtauflage von 350.000 Exemplaren erreicht“. Deschner erhebt „keinen wissenschaftlichen Anspruch“, er wendet sich an „Leser, denen die Geschichte des Christentums als eine von Unrat freie Heilsgeschichte vermittelt worden ist“.
Karlheinz Deschner, Kriminalgeschichte des Christentums. Zehnter Band: 18. Jahrhundert und Ausblick auf die Folgezeit (Rowohlt)

„Verleger und Gentleman“: Zum Tode des „begeisterten und begeisternden Verlegers“ Roland Buhle, der am Samstag im Alter von 54 Jahren starb. [mehr…]

Die Welt

leider nicht da.

Süddeutsche Zeitung

„Der Empörte“: Der am Montag verstorbene Schriftsteller José Sampredo wurde zum geistigen Vater der spanischen Volksbewegung 15M und damit auch von ‚Occupy‘.

SZ Bibliothek: Paul Karasik, David Mazzucchelli, Stadt aus Glas

„Kalt ist der Winter in Istanbul“: Für seinen Roman hat Zülfü Livaneli zwar „ungewöhnlich viel recherchiert“, das Buch ist aber „kein als Erzählung kaschiertes Geschichtsbuch“, es „funktioniert eher wie ein gut geschriebener Krimi“, der „den Finger auf deutsch-türkische Wunden“ legt.
Zülfü Livaneli, Serenade für Nadja (Klett-Cotta)

„Erzähl mir nicht vin brennenden Bibliotheken“: Alain Mabanckou ist „eine der stärksten Stimmen der französischen Gegenwartsliteratur“. „Das Schönste an diesem Buch ist nicht das Spiel mit Klischees, der unaufdringliche Humor oder seine Vergleiche. Das Schönste ist dass Mabanckou all seine Figuren mit Respekt und der Sorgfalt eines Puppenspielers behandelt“.
Alain Mabanckou, Zerbrochenes Glas (Liebeskind)

„Der einsame Uhu“: Ein Erinnerungsbuch und eine Edition zum Tode Stefan Heyms.
Therese Hörnigk (Hg.), Ich habe mich immer eingemischt. Erinnerungen an Stefan Heym (vv)
Stefan Heym, Ich aber ging über die Grenze. Frühe Gedichte (C. Bertelsmann)

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