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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und viele neue Taschenbücher

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Frankfurter Rundschau

„Einen Text brachte er selten zu Ende“: Jonathan Sperber kann in seinem, von „ideologischer Gängelung“ befreitem Buch „mit zahlreichen Facetten aus Marx Leben überraschen“. Es gibt „nur kleinere Ärgernisse in einem insgesamt unterhaltsamen und kurzweiligen Buch“.
Jonathan Sperber, Karl Marx: Sein Leben und sein Jahrhundert (Beck)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein Puppenheim in Maine“: J. Courtney Sullivans Frauenroman ist mehr als schöne Ferienlektüre, „begeister Hausfrauen wie Intellektuelle (Frauen)“ und erinnert daran, „dass es leider oft dort knallt, wo es am schönsten ist“.
J. Courtney Sullivan, Sommer in Maine (Deuticke)

„So treibt man dem Leser Tränen in die Augen“: Erika Fatland berichtet „nahezu romanhaft“ und „am Rande des Voyeurismus“ von den Opfern des Anders Breivik.
Erika Fatland, Die Tage danach. Erzählungen aus Utøya (btb)

„Suhrkamps unbekannte Geschichte“: Peter Walther über die Jahre 1944 und 1945, in denen der Suhrkamp Verlag in Potsdam residierte.

Das politische Buch
„Eine moderne Pfründengesellschaft“: Richard McGregor über das System der chinesischen KP.
Richard McGregor, Der rote Apparat. Chinas Kommunisten (Matthes & Seitz)

„‚Die Sonnes schickt eben keine Rechnung'“: Claudia Kemferts Plädoyer für erneuerbare Energien „gehört eigentlich in jeden Haushalt“.
Claudia Kemfert, Kampf um Strom. Mythen, Macht und Monopole (Murmann)

„Was überflüssig ist“: Bei seinen „Einsichten muss man sich über die politischen Fehler Powells (…) nicht wundern“.
Colin Powell, Leadership. Lehren, die mich durchs Leben führten (Hoffmann und Campe)

Die Welt

leider nicht da.

Süddeutsche Zeitung

„Nächstenliebe aus Egoismus“: Eine „lohnende Lektüre“: Das Buch „regt zum Nachdenken an, und es kombiniert Wissenschaftlichkeit mit populärer Verständlichkeit“.
Edward O. Wilson, Die soziale Eroberung der Erde. Eine biologische Geschichte der Menschheit) (C. H. Beck)

„Die Kamera blinzelt nicht“: Thomas Jonigk gelingt dank „seines präzisen Stils“ und seiner Genauigkeit, die „jeden liebevollen Blick verweigert“ ein Roman über die Machtspiele zwischen einem Regisseur und seiner Diva, der mehr und mehr an „Fahrt und Spannung“ aufnimmt.
Thomas Jonigk, Melodram (Droschl)

Neue Taschenbücher
„Flexible Krisenregie statt reiner Lehre“: „Eine bessere Darstellung der Weltwirtschaftskrise um 1930 (…) lässt sich kaum denken“.
Florian Pressler, Die erste Weltwirtschaftskrise (C. H. Beck)

„Zivilisieren durch Konsumieren“: „Kaum kritisch, eher fasziniert bis verklärend“.
Wolfgang Ullrich, Alles nur konsum. Kritik der warenästhetischen Erziehung (Wagenbach)

„Siegen oder Sterben? – Eine Geschichte des Krieges aus der Sicht der Niederlage“: Eine „sehr anregende Geschichte der Kriege“.
Holger Afflerbach, Die Kunst der Niederlage (C. H. Beck)

„Schmetterlinge im Bauch, aufgespießt“: „Plastisch und grotesk – wie Menschen Hand an sich legen“.
Ernst Büchner, Versuchter Selbstmord mit Stecknadeln (Insel)

„Auch Tiere sind Ästheten“: Josef Reichholf „nimmt sich die Freiheit, Darwin zu widersprechen“.
Josef Reichholf, Der Ursprung der Schönheit. Darwins größtes Dilemma (dtv)

„Erzählen, vom Krieg durchlöchert“: Der „Krieg scheint hier alles durchlöchert zu haben – die Sprache, die Erzählstruktur, den Plot“.
Alfred Döblin, Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine (Fischer)

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