
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Die Engel lachen bloß darüber“: Ein „fantastischer Welt- und Familienroman“ für Menschen, „die schon vorher Bücher gelesen haben“.
Olga Martynova, Mörikes Schlüsselbein (Droschl)
„Die Höcker auf den Backenzähnen“: Historiker Johannes Fried im Gespräch.
Johannes Fried, Canossa: Entlarvung einer Legende. Eine Streitschrift (Oldenbourg Akademieverlag)
Comic-Serien
„Das ist der japanische Walt Disney“: „Ganz im Ernst: Tezuka sollte man wirklich kennen.“
Osamu Tezuka, Buddha Band 4. Auf der Suche (Carlsen)
„Jetzt schon ein moderner Klassiker“: Soeben ist die Gesamtausgabe mit dem dritten Band abgeschlossen worden. „Eine Augensensation“.
Frank Le Gall, Theodor Pusell (Ehapa)
„Im iranischen Foltergefängnis“: „Lesen Sie diesen Comic!“
Mana Neyestani, Ein iranischer Albtraum (Edition Moderne)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Ob das Risorgimento wirklich eine so gute Idee war?“: David Gilmour und Ronerto Zapperi über Italien und Rom. Gilmours Buch ist mehr auf Unterhaltsamkeit denn auf Vollständigkeit bedacht, eignet sich „daher trefflich als Reise-Ersatz (nicht so sehr als Reiselektüre)“; bei Zapperi geht es „sehr viel fundierter zu“, er bietet aber dennoch „kurzweilige Lektüre“ und ein „filmreifes Meisterstück“.
David Gilmour, Auf der Such nach Italien (Klett-Cotta)
Roberto Zapperi, Alle Wege führen nach Rom. Die Ewige Stadt und ihre Besucher (C. H. Beck)
„Reise durch die Hölle auf Nabokovs Beifahrersitz“: Der Roman der dänischen Feministin Stridsberg ist „so etwas wie eine feministische Dekonstruktion des Lolita-Mythos“ und ein „Anti-Nabokov“.
Sara Stridsberg, Darling River. Doloresvariationen (S. Fischer)
„Dokufiktives mit Varian Fry“: Eveline Haslers Buch über Varian Fry behauptet Roman zu sein, ist aber eher „Dokufiktion“, allerdings ohne Quellenangaben. Als Roman ist das Buch „jedenfalls nicht von Bedeutung“.
Eveline Hasler, Mit dem letzten Schiff. Der gefährlich Auftrag von Varian Fry (Nagel & Kimche)
Die Welt
leider nicht da.
Süddeutsche Zeitung
„Mia san mia“: Brigitte Haas-Gebhard über die Wurzeln der Bajuwaren.
Brigitte Haas-Gebhard, Die Bajuwaren. Archäologie und Geschichte (Friedrich Pustet)
„In den Schneckenwindungen des Himmels“: Eine Gesamtausgabe lädt ein, den Dichter Wilhelm Klemm zu entdecken. Seine Verse sind „wahre Feuernester“, die „mal leuchten und brennen, dann wieder sich entziehen oder nur einen Schein zurücklassen, ‚wie Grubenlampen, die langsam / in finstren Sollen verwischen'“.
Wilhelm Klemm, Gesammelte Verse (Dietrich’sche Verlagsbuchhandlung)
„Unrecht und Unordnung“: Adler-Olson versucht sich an „einer hitzigen Breitwand-Verschwörung Hollywoodscher Machart“ – er wäre „mit einem etwas bescheideneren Sujet besser bedient gewesen“.
Jussi Adler-Olson, Das Washington-Dekret (dtv)
Und im MÜNCHEN-Teil ein Bericht über die Buchpremiere „des – wie soll man sagen? – Huldigungs- und Anekdotenbuchs Biermösl Blosn, und mittendrin ließen sich OB Christian Ude, der Theatermann Dieter Dorn und natürlich auch Gerhard Polt oder Georg Ringsgwandl die Gratis-Weißwürscht und das Gratis-Bier schmecken. Sie und viele mehr hatten mitgeschrieben bei dem formidablen Buch, das mit historischen Fotos aus dem Biermösl-Archiv Michael Wells illustriert ist“. (Kein & Aber)